Oldtimer Portal für Mercedes-Klassiker
Unabhängig und Clubneutral

Sternschuppenforum - Willkommen im Forum für die Mercedes-Baureihen 108-109-111-112-113
Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
Willkommen im Forum für die Mercedes-Baureihen 108-109-111-112-113. Um die Beiträge nach bestimmten Themen zu durchsuchen, nutzt bitte die SUCHFUNKTION .
Für Inserate gibt es den kostenlosen Kleinanzeigenmarkt

THEMA:

nicht angenehm 19 Jahre 3 Monate her #79852

  • AB
  • ABs Avatar
Geschrieben von AB am 17. November 2006 08:55:02:
Als Antwort auf: Probleme mit der Versicherung!? geschrieben von Jens am 16. November 2006 23:06:02:

hi Jens,

in einer der letzten Auto-Motor-Sport-Sendungen hatten sie gerade das Thema. Da haben sie die Versicherungen getestet auf richtige Auskünfte bzw. Beratung. Das Ergebnis war niederschmetternd - kaum eine Versicherung hat richtige Auskünfte zum Vorgehen nach einem Unfall erteilt. (das nur am Rande)

Ich denke - erstmal mit Deinem Gutachter über die Situation sprechen, zweitens einen Anwalt (der sich damit auskennt) nehmen, drauf achten, daß Du der Schadenminderungspflicht entgegenkommst (d.h. Du bist gewillt, die Kosten natürlich so gering wie möglich zu halten, hast aber auch das Recht, den Wagen wieder sachverständig voll herstellen zu lassen).

Evtl. mußt Du noch ein Gutachten in Auftrag geben, um eine Entscheidung zu erreichen (wieß ich aber nicht so genau - wie's da denn mit der Kostenübernahme aussieht).

Gruß Andreas




Rechtschutz 19 Jahre 3 Monate her #79851

  • Rookie
  • Rookies Avatar
Geschrieben von rookie am 17. November 2006 09:54:12:
Als Antwort auf: Probleme mit der Versicherung!? geschrieben von Jens am 16. November 2006 23:06:02:

Hi,

ich hatte letztes jahr mit meinem auto ein ähnliches problem.

habe auch keine rechtschutz, aber das auto ist auch nicht auf mich versichert bzw angemeldet sondern auf meine mutter.

also fallst dein bruder dem das auto ja gehört rechtschutzversicher ist sollte es kein problem sein das alles über seine rechtschutz laufen zu lassen.
auf jeden fall nicht klein bei geben die versicherungen arbeiten mit allen mitteln um nicht bezahlen zu müssen.
ich wünsch dir viel erfolg.
gruß rookie




Rechtschutz 19 Jahre 3 Monate her #79854

  • Rookie
  • Rookies Avatar
Geschrieben von rookie am 17. November 2006 09:54:12:
Als Antwort auf: Probleme mit der Versicherung!? geschrieben von Jens am 16. November 2006 23:06:02:

Hi,

ich hatte letztes jahr mit meinem auto ein ähnliches problem.

habe auch keine rechtschutz, aber das auto ist auch nicht auf mich versichert bzw angemeldet sondern auf meine mutter.

also fallst dein bruder dem das auto ja gehört rechtschutzversicher ist sollte es kein problem sein das alles über seine rechtschutz laufen zu lassen.
auf jeden fall nicht klein bei geben die versicherungen arbeiten mit allen mitteln um nicht bezahlen zu müssen.
ich wünsch dir viel erfolg.
gruß rookie




Zum Thema "Versicherungsgutachter"... 19 Jahre 3 Monate her #79853

  • jof
  • jofs Avatar
Geschrieben von jof am 17. November 2006 10:09:16:
Als Antwort auf: Re: Probleme mit der Versicherung!? geschrieben von CS_280 SE 3,5 Coupé am 17. November 2006 08:03:28:

Ein sehr guter Freund von mir ist selbständiger Kfz-Gutachter. Er hat selbst einige Oldies, und hatte vor langer Zeit auch mal einen W108.
Von ihm weiß ich, wie hart umkämpft der Markt ist, wie Versicherungen an die Sache herangehen, und welch gute Auftraggeber Versicherungen sein können.
Das grundsätzliche Problem ist immer, daß die Versicherung aus nachvollziehbaren Gründen "so wenig wie möglich" bezahlen möchte, Du als Geschädigter aber "so viel wie möglich" haben möchtest.
Eine Schätzung läßt immer Spielraum nach oben und nach unten. Ein Versicherungsgutachter wird diesen Spielraum (verständlicherweise) nach unten ausnutzen. Von dem von Dir beauftragten Gutachter erwartest Du das Gegenteil.
Würde "Dein" Gutachter z.B. noch niedriger als die Versicherung schätzen (auch das ist ja möglich) würdest Du sagen "was ist das denn für ein Vollidiot, und den soll ich auch noch bezahlen?"
Würde der "Versicherungsgutachter" höher schätzen als Dein Gutachter würde die Versicherung sagen "was ist denn das..." und der Mann bekäme keinen Auftrag mehr (von der Versicherung).
Leider ist die Zahl der (selbständigen) Gutachter sehr hoch, und jeder Gutachter muß versuchen, neben der Laufkundschaft (die alle 5 Jahre einen Unfall hat) "sichere" Auftraggeber wie Werkstätten oder Versicherungen zu gewinnen. Und wessen Brot ich eß'...
Mein guter Freund sitzt manchmal tagelang im Büro und hat keinen einzigen (!) Auftrag, und ist froh, wenn endlich das Telefon klingelt und er irgendwo hinfahren kann.
Zurück zum Thema: die Versicherung kennt diese Situation genau, d.h. sie weiß genau daß der Versicherungsgutachter "recht niedrig" und der von Dir beauftragte Gutachter "recht hoch" geschätzt hat. Die Versicherung versucht nun durch Verzögerung, Ausreden ("da fehlt noch ein Aktenzeichen" - "der Herr Müller hat den Unfallbericht noch nicht zugeschickt" - "der Sachbearbeiter ist in Urlaub") und anderes Taktieren Dich "mürbe" zu machen, d.h. sie hofft, daß Dir die Puste ausgeht (weil Du ja erstmal in Vorlage treten mußt, z.B. für Deinen Gutachter oder für die Reparatur des Wagens).
Und irgendwann kommt dann der "Kompromißvorschlag" Dir z.B. 10...20% mehr Geld zuzugestehen als der Versicherungsgutachter geschätzt hat. Und Du lenkst ein, um die Sache endlich vom Tisch zu haben.
Auf der anderen Seite weiß die Versicherung auch, wie teuer die Angelegenheit kommt, wenn Du einen guten Anwalt hast, der sich nicht davor scheut, von der Versicherung alles zu fordern was Dir zusteht (Mietwagen, Nutzungsausfall, usw.)
Auch bei einem Prozeß kann die Versicherung nur draufzahlen, d.h. das wird sie vermeiden wollen.
Nochmals mein Fazit: wenn Dein Anwalt genügend Druck aufbaut, dann hast Du auch in absehbarer Zeit Dein Geld.
Wenn Du Pech hast, und es die Versicherung auf einen Prozeß ankommen läßt, dauert es lange. Trotzdem würde ich in diesem Fall die Anwalt-Methode vorziehen.
Gruß jof






Zum Thema "Versicherungsgutachter"... 19 Jahre 3 Monate her #79857

  • jof
  • jofs Avatar
Geschrieben von jof am 17. November 2006 10:09:16:
Als Antwort auf: Re: Probleme mit der Versicherung!? geschrieben von CS_280 SE 3,5 Coupé am 17. November 2006 08:03:28:

Ein sehr guter Freund von mir ist selbständiger Kfz-Gutachter. Er hat selbst einige Oldies, und hatte vor langer Zeit auch mal einen W108.
Von ihm weiß ich, wie hart umkämpft der Markt ist, wie Versicherungen an die Sache herangehen, und welch gute Auftraggeber Versicherungen sein können.
Das grundsätzliche Problem ist immer, daß die Versicherung aus nachvollziehbaren Gründen "so wenig wie möglich" bezahlen möchte, Du als Geschädigter aber "so viel wie möglich" haben möchtest.
Eine Schätzung läßt immer Spielraum nach oben und nach unten. Ein Versicherungsgutachter wird diesen Spielraum (verständlicherweise) nach unten ausnutzen. Von dem von Dir beauftragten Gutachter erwartest Du das Gegenteil.
Würde "Dein" Gutachter z.B. noch niedriger als die Versicherung schätzen (auch das ist ja möglich) würdest Du sagen "was ist das denn für ein Vollidiot, und den soll ich auch noch bezahlen?"
Würde der "Versicherungsgutachter" höher schätzen als Dein Gutachter würde die Versicherung sagen "was ist denn das..." und der Mann bekäme keinen Auftrag mehr (von der Versicherung).
Leider ist die Zahl der (selbständigen) Gutachter sehr hoch, und jeder Gutachter muß versuchen, neben der Laufkundschaft (die alle 5 Jahre einen Unfall hat) "sichere" Auftraggeber wie Werkstätten oder Versicherungen zu gewinnen. Und wessen Brot ich eß'...
Mein guter Freund sitzt manchmal tagelang im Büro und hat keinen einzigen (!) Auftrag, und ist froh, wenn endlich das Telefon klingelt und er irgendwo hinfahren kann.
Zurück zum Thema: die Versicherung kennt diese Situation genau, d.h. sie weiß genau daß der Versicherungsgutachter "recht niedrig" und der von Dir beauftragte Gutachter "recht hoch" geschätzt hat. Die Versicherung versucht nun durch Verzögerung, Ausreden ("da fehlt noch ein Aktenzeichen" - "der Herr Müller hat den Unfallbericht noch nicht zugeschickt" - "der Sachbearbeiter ist in Urlaub") und anderes Taktieren Dich "mürbe" zu machen, d.h. sie hofft, daß Dir die Puste ausgeht (weil Du ja erstmal in Vorlage treten mußt, z.B. für Deinen Gutachter oder für die Reparatur des Wagens).
Und irgendwann kommt dann der "Kompromißvorschlag" Dir z.B. 10...20% mehr Geld zuzugestehen als der Versicherungsgutachter geschätzt hat. Und Du lenkst ein, um die Sache endlich vom Tisch zu haben.
Auf der anderen Seite weiß die Versicherung auch, wie teuer die Angelegenheit kommt, wenn Du einen guten Anwalt hast, der sich nicht davor scheut, von der Versicherung alles zu fordern was Dir zusteht (Mietwagen, Nutzungsausfall, usw.)
Auch bei einem Prozeß kann die Versicherung nur draufzahlen, d.h. das wird sie vermeiden wollen.
Nochmals mein Fazit: wenn Dein Anwalt genügend Druck aufbaut, dann hast Du auch in absehbarer Zeit Dein Geld.
Wenn Du Pech hast, und es die Versicherung auf einen Prozeß ankommen läßt, dauert es lange. Trotzdem würde ich in diesem Fall die Anwalt-Methode vorziehen.
Gruß jof






Ladezeit der Seite: 0.125 Sekunden
  • Galerie