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Re: Irgendwelche zusätze sind immer gift und z.t. aggressiv (o.T.) 19 Jahre 3 Monate her #80458

  • gunni
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Geschrieben von Gunni
am 05. Dezember 2006 19:54:18:
Als Antwort auf: Servoöl und Kühlflüssigkeit regelm. wechseln? geschrieben von Oliver am 03. Dezember 2006 22:47:57:






....danke Euch allen für die Antworten...anbei auch mal ein Fotos... 19 Jahre 3 Monate her #80459

  • Oliver
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Geschrieben von Oliver am 05. Dezember 2006 22:29:01:
Als Antwort auf: kann man schon mal machen geschrieben von AB am 04. Dezember 2006 10:08:20:

...unser W108.018 hat wohl 205tkm runter und wurde 2000 teilrestauriert, d.h. die Karrosserie neu gemacht. Damit dürften die Flüssigkeiten wohl 6 Jahre alt sein. Beim Kühler dachte ich vor allem auch an das lange Leben der WaPu.
Wir haben beim W210 E200 meiner Frau einen Kühlsystemreiniger von Wynns genommen, danach neu befüllt mit dem Koolit von Lubegard. Das hat ua. ein Kontrastmittel drin, so dass man Lecks finden kann.
Beim Servoöl gibts auch eine Spülung dazu von Lubegard. Ich denke, das probieren wir nächstes Jahr mal, prophylaktisch. Über Erfahrungen werde ich natürlich berichten...
Beim Motoröl bin ich auch immer hin und hergerissen. Der Lubegard Öl-Zusatz ist schon drin. Im nächsten Frühjahr werden wir dann das LM SuperLeichtlauf 10W40 probieren.
Schöne Weihnachtstage Euch allen...
PS: Hier mal ein paar Bilder von den guten Stücken:
Der W108:

img.photobucket.com/albums/v323/bochum2/280se.jpg

img.photobucket.com/albums/v323/bochum2/DSCN2402.jpg
Unser Einstieg davor -verkauft diesen Herbst innerhalb 1 Woche, auch an einen Fan:

img.photobucket.com/albums/v323/bochum2/00vorneseite.jpg
und der "graue" Alltag:

img.photobucket.com/albums/v323/bochum2/2Mercedesklein.jpg








Re: Servoöl und Kühlflüssigkeit regelm. wechseln? 19 Jahre 3 Monate her #80460

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Geschrieben von Robert_D
am 05. Dezember 2006 23:13:45:
Als Antwort auf: Re: Servoöl und Kühlflüssigkeit regelm. wechseln? geschrieben von Axel am 05. Dezember 2006 07:00:12:

Hallo!



>> Solange der Frostschutz gewährleistet ist, würde ich die Kühlflüssigkeit nicht wechseln.

Ich persönlich sehe das etwas anders.

Der Frostschutz ist gleichzeitig auch ein Rostschutz für Motor und Kühler - jeder weiß ja, wie blankes Metall aussieht, wenn längere Zeit Wasser darinsteht ...

Leider ist diese Rostschutzfunktion aber nicht immer genauso haltbar wie der Frostschutz, so daß hier trotzdem ein regelmäßiger Wechsel nicht verkehrt wäre.
Außerdem fungiert der Kühlerzusatz auch noch als Schmiermittel, z.B. für die Wasserpumpe, und auch hier könnte sich ein überaltertes Mittel möglicherweise schädlich auswirken.
Den Gedanken mit der befürchteten Auflösung von Verkrustungen kann ich zwar auch irgendwie nachvollziehen, aber andererseits würde ich einem Kühler, der nur noch von Kalkablagerungen dichtgehalten wird, ohnehin nicht mehr allzuweit über den Weg trauen!

Wenn der Motor dann im Hochsommer in den Alpen mal so richtig zu asten hat und sich gerade dann eine "Dichtkruste" verabschiedet, stünde ich wohl ziemlich doof da ...
Aber ist sicherlich auch immer eine Frage der persönlichen Ansicht!
Schönen Gruß,

Robert




Re: Servoöl und Kühlflüssigkeit regelm. wechseln? 19 Jahre 3 Monate her #80461

  • Axel
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Geschrieben von Axel am 06. Dezember 2006 05:21:58:
Als Antwort auf: Re: Servoöl und Kühlflüssigkeit regelm. wechseln? geschrieben von Robert_D am 05. Dezember 2006 23:13:45:

Hallo!
Ich unterstelle bei meiner Aussage durchaus ein mehr oder weniger regelmäßiges Nach- bzw. Auffüllen mit Frost- und Kühlerschutz, da nach meiner Erfahrung meist gerade bei ältern Fahrzeugen etwas Flüssigkeit immer verloren oder verbraucht wird. Dieses Auffüllen sollte dann nicht mit Wasser sondern natürlich mit Kühler- und Frostschutz erfolgen. Insofern halte ich das von Robert vorgebrachte Korresionsrisiko eher für theoretisch. Gefragt war: WECHSEL DER FLÜSSIGKEITEN!
Inwiefern der durchschnittliche W111-er dann im Sommer dann noch zum "asten gestreten wird" und gleichzeitig ein "100%-iges Kühlervakuum" hält, möchte ich auch ins Fabelreich verbannen. Ich kenne soetwas nicht. Insbesondere würde ich ein solches "asten" meinem W111 sowieso eher nicht zumuten wollen.
Daneben geht Robort wohl völlig fehl in der Annahme dass Kalkablagerungen in irgendeiner Weise problematisch für einen Kühler seien. Kalk zählt zu den härtesten Materialien und eignet sich zur unfreiwilligen "Kühlerabdichtung" grundsätzlich hervorragend. Problematisch würde es eher werden, wenn die Kühlkanäle in einer Vielzahl verstopft würden, was zu einer massiven Verminderung der Kühlleistung führen würde. Davon spricht hier aber niemand bei einem funktionsfähigen Kühler.
Unabhängig davon denke ich, in der Realität kann man sich einen regelmäßigen Wechsel der Kühlflüssigkeit ersparen, sollte aber vornehmlich mit Kühlflüssigkeit auf- und nachfüllen.
Im Gegensatz zu Öl wird Kühlerflüssigkeit nur sehr bedingt verschlissen, d.h. es verliert seine Wirkung nicht signifikant. Dies gilt für alle Wirkungen.
Deshalb ist ein vollständiger Wechsel i.d.R. nicht notwenig.
Ausnahmen: Rost! -> Ablagerungen oder Verdünnung durch Auffüllen!
Meine Angaben beruhen auf klaren physikalischen Tatsachen, falls Robert hier andere Nachweise besitzt - außerhalb seiner persönlicher Meinung - wäre es sehr nett diese hier mitzuteilen, da ich seine Aussagen für unbegründet halte.
Ansonsten bevorzuge ich wissenschaftliche Begründungen als persönliche Meinungen.


Danke Axel




Nur mal so zum Thema Kalk 19 Jahre 3 Monate her #80465

  • jof
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Geschrieben von jof am 06. Dezember 2006 09:15:37:
Als Antwort auf: Re: Servoöl und Kühlflüssigkeit regelm. wechseln? geschrieben von Axel am 06. Dezember 2006 05:21:58:

Jeder ärgert sich über stark kalkhaltiges Wasser aus dem Wasserhahn, das in den Töpfen und Heißwasserbereitern seine Spuren hinterläßt. Manche Leute benutzen daher eine "Entkalkungsanlage" (richtiger wäre die Bezeichnung Ionenaustauscher) um dagegen vorzugehen.
Tatsächlich liefert aber das örtliche Wasserwerk das Wasser ganz bewußt mit einem leichten Kalküberschuß (richtiger: Calziumüberschuß). In den Wasserleitungen soll sich eine sogenannte Kalk-Rostschutzschicht ausbilden. Nur diese Schutzschicht im Rohr verhindert, daß die im Wasser gelösten Salze die Rohrleitung angreifen und diese durchrostet. Die Verkalkung ist also absolut gewollt und wichtig.
Wie sich das auf den Autokühler übertragen läßt, weiß ich nicht. Der W108 ist mein erster wassergekühlter...
Aus Erzählungen weiß ich, daß manche Leute kein normales "Leitungswasser", sondern (gefiltertes) Regenwasser, destilliertes Wasser oder sogar Mineralwasser aus der Flasche verwenden. Ob da was dran ist...?
Gruß jof




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