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Antwort: Hat jemand einen W112 auf Gas?

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Themenhistorie von: Hat jemand einen W112 auf Gas?

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16 Jahre 2 Monate her #102125

Flossenpfleger

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Hallo Rainer,

natürlich kriegst Du für einen 20 Jahre alten Gastank eine TÜVzulassung, aber dafür muß der Tank ausgebaut werden, und mit vorgeschreibenen Prüfdrücken belaastet werden. Dieser ganze Zirkus kostet, zumindest nach meinen INformationen, mehr als ein neuer Gastank.

Und somit lohnt sich der Aufwand nicht so wirklich.



Grüße vom Flossenpfleger

16 Jahre 2 Monate her #102118

Raiorz

Raiorzs Avatar

Zitat:

Aber für eine 20 Jahre alte GAsanlage gibbet auch keinen TÜV

Zitat Ende



Warum nicht? Das Auto bekommt doch auch "TÜV" und ist sogar doppelt so alt.

Außerdem reden wir doch nur von der Gemischdüse (...Vergaser und Ansaugtrakt müssen original sein...) und nicht von alten, porösen Schäuchen.



Die Frage ist nur: wo bekommt man so eine alte Anlage her?



PS: Absurd wird die Oldtimer-H-Zulassungsgremze für Gasanlagen, wenn man mit noch älteren Oldtimern zu tun hat. Nicht nur in den Kriegsjahren, sondern auch schon lange davor, waren Gasanlagen in Europa wesentlich mehr verbreitet als in den Jahren ab 1970 bis heute.



Rainer

16 Jahre 2 Monate her #102001

Hinrich mit 300er

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Danke, mir geht es darum, ob es Schwierigkeiten macht, einen Eintrag für einen -noch älteren 112er zu bekommen. Wenn ich das lese, ist es ja schon nicht mehr selbstverständlich, irgendwas vor 1970 mit Gas und H zu betreiben. Scheint wohl gerade einen inflationäre Entwicklung zu geben, was den Wunsch, M189er zu begasen, betrifft.



Ich hätte mir einen 280S/SE oder 300SEl 3.5 ab 70 suchen sollen....
16 Jahre 2 Monate her #101999

Rennflosse

Rennflosses Avatar

Hallo,



ich darf da mal auf die jüngste Disssion nebenan zum Thema M189 mit Gas verweisen:



www.mbklassik.de/foren/read.php?ID=11279...ne0iilmn04k6fih1vei6



Viele Grüsse



Jörg
16 Jahre 2 Monate her #101994

Hinrich mit 300er

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Hallo Flossenpfleger,



die uneinheitliche Handhabung der Prüfstellen ist unbefriedigend, ich bezweifle auch, ob das nur ein Auswuchs des föderalistischen Prinzips ist. Egal, ich klappere TÜV und Dekra ab und wenn ich irgendwo grünes Licht bekomme, dann wird die Anlage installiert.



Danke sehr für Deine ausführliche Antwort.



Gruß





Hinrich
16 Jahre 2 Monate her #101990

Flossenpfleger

s Avatar

Hallo Hinrich,

da scheint im Augenblick keiner miehr so richtig durchzublicken !

Der §21c ist gestrichen worden, es gilt jetzt für die Beurteilung nur noch der §23, siehe auch hier : url=http://www.tuev-sued.de/uploads/images/1134987060692575828569/Oldtimer-Katalog_Tuev_Sued.pdf]http://www.tuev-sued.de/uploads/images/1134987060692575828569/Oldtimer-Katalog_Tuev_Sued.pdf[/url



Problem ist jetzt wohl, dass im Kapitel 2 Abschnitt 3, von einem

Vergaser und Ansaugtrakt müssen original sein (auch bei den oben genannten Motoren). Ein Umbau ohne Leistungssteigerung (+/- 5% Toleranz) ist möglich.

gesprochen wird.



Uuuund genau da wird es jetzt kompliziert : Der Ansaugtrakt beginnt am Luftfiltereinlass, und die Gasmischdüse ist ein "nichtoriginaler Vergaser"

und der wird nur bei zeitgenössichem Umbau anerkannt. Aber für eine 20 Jahre alte GAsanlage gibbet auch keinen TÜV.

Was passiert jetzt, schraubt der Kittelträger mir das Kennzeichen ab, weil ich mit LPG fahre, oder habe ich 'Bestandsschutz' ??



Dagegen halte ich jetzt mal die EInschätzung der KÜS:



"Es muss original oder nachweislich zeitgenössisch sein."



Zeitgenössisch sind Gasanlagen für Autos ab Mitte der 60er Jahre. Punkt. Da steht nichts von: Originalanlage seit 1961 in diesem Auto verbaut.



Meine Anlage ist vor ca. 2 1/2 Jahren verbaut worden, bei der Dekra gab es noch nie Schwierigkeiten mit dem Aufkleber, der Ingenieur da will sogar immer eine Probefahrt mit der Flosse machen.

Ich würde sagen, erst einmal beim Tüv fragen, ruhig bei mehreren, und dann einen Umrüster suchen, der OLDTIMERUMRÜSTUNGEN macht, dann klappt das wohl auch mit dem LPG und H Kennzeichen.



Viel Erfolg wünscht der Flossenpfleger

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