Geschrieben von Jörg Fischer am 04. Juli 2007 09:12:06:
Als Antwort auf: 100€ für das Fahren in der Berliner Umweltzone geschrieben von Coup am 04. Juli 2007 08:55:19:
Die Aktionstage am 15.4.07 sowie in Berlin einen Monat später hatten eine rege Beteiligung vieler Oldtimerfahrer - aber danach kam nichts mehr.
Auf den anschließenden Treffen gab es keine Flyer oder Plakate in den Fahrzeugen, für die meisten war die Sache damit erledigt. Und durch (öffentliche) Auftritte von Politikern mit den Worten "wir treten für Ausnahmegenehmigungen ein" setzte sich in den Köpfen die Meinung fest "alles wird gut".
Daß der Zug für bundesweit geregelte, pauschale Ausnahmegenehmigungen für Oldtimer abgefahren war (weil eine Änderung der Verordnung durch die Regierung abgelehnt wurde) hat kaum jemand gemerkt - oder doch?
Die ganze Sache wurde wieder an die Länder delegiert, die das in Eigenregier lösen sollen (Ausnahmegenehmigungen erteilen).
Die Stadt Berlin ist hier Vorreiter. Andere Länder bzw. Städte werden ähnliche Regelungen erlassen.
Aber daß Ausnahmegenehmigungen kostenlos sein sollen, hat wohl keiner wirklich erwartet - oder doch?
Jetzt haben wir also die Situation, daß wir nicht pauschal und überall in den (künftigen) Umweltzonen fahren dürfen und werden. Aber zumindest diejenigen die in einer Umweltzone wohnen oder dort ihre Garage haben, könne eine (kostenpflichtige) Ausnahmegenehmigung erhalten.
"Schön" ist das nicht, aber es nimmt den Fahrverbotsgegnern weitere wichtige Argumente (Stichwort "Enteignung").
Weitere Info wie immer auf der Homepage der Initiative Kulturgut Mobilität
www.kulturgut-mobilitaet.de und im Forum der IKM
www.ikm-forum.de
Gruß Jörg