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Antwort: Technik oder Konzernpolitik ? (semi-off topic)

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Themenhistorie von: Technik oder Konzernpolitik ? (semi-off topic)

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21 Jahre 6 Monate her #48253

250SEmart

250SEmarts Avatar

Geschrieben von 250SEmart am 17. September 2004 14:09:00:
Als Antwort auf: Schlechtes Argument finde ich geschrieben von Norbert am 17. September 2004 13:19:46:

Hi Norbert,
mit den längeren und "stabileren" Molekülketten gebe ich dir gerne recht. Aber war in den schon geführten Diskussionen nicht angemerkt worden, daß die modernen Additive sich nicht unbedingt mit den damals verbauten Metallen bzw. Legierungen vetragen. Moderne Motoren haben, wenn man sich so die KW-Zahlen anschaut höhere Literleistung, gepaart mit höheren Drehmomenten, was ja dann logischerweise höhere mechanische Belastung für die Bauteile bedeutet. Und ist die Schmierung mit den ollen Ölen wirklich so schlecht? Immerhin sind unsere Motoren bei entsprechender Wartung diverse hunderttausend Kilometer gelaufen ohne daß sie "verreckt" bzw aud dem letzten Loch pfeifen. Vielleicht denke ich da auch falsch, aber der Verschleiß des Öls ist doch der mit der mechanischen und thermischen Belastung des Öl einhergehende Zerstörung der Molekülketten geschuldet, wie Du angemerkt hast. Folgt man Deiner Argumentation, dann dürfte ja ein z.B. frisch revidierter Motor, der so gesehen Neuzustand hat, quasi keinem Verschleiß unterliegen. Ergo müßte ich ja dann sagen wir mal statt 300.000 Km 500.00 Km und mehr ohne erneute Revsion des Motor fahren können. Wenn ich meine Laufleistung hochrechne, dann könnten meine Enkel mit der Kiste noch unterwegs sein, gäbe es dann noch Sprit…-)) Ich kann das nicht beurteilen, sperre mich aber auch nicht dagegen, daß es sinvoll sein kann moderne Öle in den Motor zu kippen, wenn das eine Konsequenz davon sein sollte. mal ganz davon abgesehen, daß es resourcenschonender wäre, somit mehr Öl übrig um es durch den Auspuff zu jagen:-)))
um erhellung rindende grüße
martin





21 Jahre 6 Monate her #48251

NoRbErT

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Geschrieben von Norbert am 17. September 2004 13:32:02:
Als Antwort auf: Re: Kosten geschrieben von 250SEmart am 17. September 2004 13:09:29:

Moderne Öl können nicht mehr oder weniger Wärme aufnehmen als die unmoderne. Moderne "Salatsauce" ist High-End-Ölen aus den späten 60ern sicherlich vorzuziehen. Obwohl auch die Notlaufeigenschaften sich erheblich gebessert haben, wenn der Motor erst mal "trocken" läuft ist er relativ schnell hin. (Manchmal hat man Glück, manchmal eben nicht, ich habe auch schon mal die Ölablassschraube und damit mein Öl verloren und es nicht gleich gemerkt (nicht beim Benz) und der Motor hat überlebt.
Wir zum Glück ja nicht von Vorkriegsautos, die durch modernes Öl regelrecht kaputtgehen, weil die verwendeten Werkstoffe das nicht vertragen. (Obwohl. So ein 540K oder so wäre schon eine Alternative. Paul, wär das nicht auch was für Dich? Oder hast Du schon einen?)
Gruß,
Norbert

(Muß auch dringend Ölwechsel machen)




21 Jahre 6 Monate her #48250

NoRbErT

s Avatar

Geschrieben von Norbert am 17. September 2004 13:19:46:
Als Antwort auf: Re: Kosten geschrieben von Coup am 17. September 2004 12:03:00:

Zum Glück profitieren wir mit unseren Autos auch vom technischen Fortschritt der letzten 40 Jahre an vielen Stellen. Im Fall von Öl sind das verschleißmindernde Additive, länger stabile Molekülketten, etc. Modernes Öl läßt Motoren deutlich langsamer verschleissen als solches aus den 60er Jahren, wo auch viel kürzere Ölwechselintervalle nötig waren, weil das Öl danach einfach "fertig" war. Ich kann mir das Folgeargument schon denken: "Ich wechsele doch eh alle x km das Öl, da könnte ich ja auch das alte Öl aus den 60ern fahren". Stimmt aber wie gesagt nicht ganz, weil modernes Öl einfach weniger Verschleiß bringt. Wer selber Motoren schraubt und sich die Honspuren im Zylinder anguckt, der weiß wovon ich rede.
Aber das gilt auch für viele andere Komponenten wie Reifen, Batterien und nicht zu vergessen Korrosionsschutzverfahren und Lacke.
Gruß,

Norbert




21 Jahre 6 Monate her #48249

250SEmart

250SEmarts Avatar

Geschrieben von 250SEmart am 17. September 2004 13:09:29:
Als Antwort auf: Re: Kosten geschrieben von Coup am 17. September 2004 12:03:00:

Hatten wir nicht neulich schon mal das Thema, ob es sinvoll ist, das moderne flüssige Gold in unsere Motoren zu kippen?

Ich bin der Meinung, daß der allgemeine Tenor war, daß die klassische "Salatsoße" 15W40 vollkommen ausreicht, weil die Motoren a) für das Zeug ausgelegt waren, b) das heutiges 15W40 besser ist als das damalige und c) letztendlich keiner mehr seiner Mühle derartige Parforceritte zumutet, als daß die Qualitäten, die die moderneren Öle bieten können relavant werden könnten. In diesem Zusammenhang schein mir, soweit ich die Motorentechnik bis dato verstanden habe, viel wichtiger zu sein, daß man immer genügend und "frisches"Öl an Bord hat, um neben der Schmierung, vor allem dem Temperaturhaushalt des Motor etwas Gutes zu tun. Denn fatal wird es, wenn die Schmierfilm abreißt und Metall auf Metall "arbeitet", was ja dann den Verschleiß erhöht. Der Film reißt, wenn nicht genügend Öl an die zu schmierenden Stellen gelangt, bzw das Öl zu warm wird (respektive zu kalt ist). Ob moderne Öle mehr Wärme "aufnehmen" können als die Öle mit tradierten Viskositäten, wage ich zu bezweifeln. Aber ich lasse mich da auch gerne belehren.
wissensdurstige Grüße
Martin




21 Jahre 6 Monate her #48240

Coup

Coups Avatar

Geschrieben von Coup am 17. September 2004 12:03:00:
Als Antwort auf: Re: Technik oder Konzernpolitik ? (semi-off topic) geschrieben von Dieter am 16. September 2004 20:28:58:

Dabei stellt sich die Frage, ob wir für unsere alten Motoren überhaupt, das teure Öl nehmen müssen und welche Additive Ende der 60iger überhaupt schon im Öl vorhanden waren. Dann wäre die Amortisationszeit deutlich kürzer!




21 Jahre 6 Monate her #48216

hoffy

hoffys Avatar

Geschrieben von Hoffy
am 16. September 2004 23:28:20:
Als Antwort auf: Re: Technik oder Konzernpolitik ? (semi-off topic) geschrieben von Pleff am 16. September 2004 23:24:45:






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