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Themenhistorie von: Re:Also....am 31.September2005.... (o.T.)
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| 20 Jahre 6 Monate her #63339 | |
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majus |
Geschrieben von majus
am 07. September 2005 00:15:38:
Als Antwort auf: Meinung (etwas OT ?) geschrieben von Hoffy am 02. September 2005 21:22:57: Moin, wieviel nimmt der Staat mit der Steuer ein? www.zoll.de/b0_zoll_und_steuern/b0_verbr...einnahmen/index.html Letztes Jahr 42 MRD €. Wie hoch ist der Steuersatz? Etwa 65 -72 ct/Liter (siehe bundesrecht.juris.de/bundesrecht/min_stg_1993/index.html ). Das heißt, daß ein Liter Sprit netto etwa 60 - 70ct kostet, der Rest sind Mineraöl- und Mehrwertsteuer. Wenn wir Preiserhöhungen von 10 - 20 ct pro Liter erleben, bedeutet das doch, daß die Ölgesellschaften den Preis um über 40% erhöht haben, das ist nicht ohne. Oder verrechne ich mich? Der Staat hat davon allerdings recht wenig, denn der Mineralölsteuersatz ist wie oben nachzulesen ein fester Satz pro Liter, unabhängig vom Verkaufspreis an der Tanke. Nochwas zum Thema Ölpreise: "er auf dem Spotmarkt in Rotterdam Öl ordert, der kauft dieses Produkt zur Lieferung in drei Monaten!!! Dort werden also hoch spekulative Warentermingeschäfte getätigt, die den Preis für ein Barrel Öl auf das Doppelte von dem Wert steigen lassen, den es noch bei der Verschiffung hatte. Egal, wie teuer das Öl in Rotterdam eingekauft wird: ein Minus wird ein Ölmulti dabei nicht machen, denn wenn die eine Tochtergesellschaft 5$ mehr für ein Barrel Öl zahlen muss, dann verdient die andere Tochtergesellschaft genau diese 5$ zusätzlich. Das ist ungefähr so wie Lotto spielen mit 49 Kreuzchen. - Zitat aus www.avd.de/presse/spritpreise/benzinpreis_unterschiede.htm Hier zeigt sich, warum Boykott oder andere Aktionen kaum etwas bringen werden. Die einzig vernünftige Variante ist Sprit sparen, entweder durch moderne Motoren oder LPG oder näher am Arbeitsplatz wohnen (und dann keine Pendlerpauschale mehr einsacken) oder dergleichen. Aber was soll´s, bald ist das Öl bekanntlich sowieso alle, dann gibt es diesen Konflikt und damit der Deutschen Lieblingsthema zumindest nicht mehr. Grüße Marius - Radfahren ist übrigens ´ne sehr schöne Sache P.S.: Besonders hier im Forum wird doch immer wieder betont, wie "egal" der Verbrauch ist, wenn man die Gesamtkosten des Oldtimer Fahrens betrachtet. Daran hat sich doch nix geändert, oder? |
| 20 Jahre 6 Monate her #63334 | |
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hoffy |
Geschrieben von Hoffy
Als Antwort auf: Re: Meinung (etwas OT ?) geschrieben von TWG am 06. September 2005 00:28:33: Hi Thomas !!! Hat das mit "Trott des Alltags" und mit "mir bleibt ja nichts anderes übrig" zu tun ? Und wenn ich schonmal "Bild" sehe....pahhh. Metzger brachte seine Frau um und drehte sie durch dem Wolf...Bild sprach zuerst mit den Bouletten. *Gruß Hoffy !!! |
| 20 Jahre 6 Monate her #63329 | |
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hoffy |
Geschrieben von Hoffy
Als Antwort auf: Lieber Hoffy, geschrieben von Michael B. am 06. September 2005 10:26:04: Hi Micha !!! Mir geht das Gejammer auf'n Sack...so einfach. Ich mach einfach mal'n Anfang (auch wenn's nichts bringen sollte). Montagsdemos (wie ich das Wort hasse) haben ja auch ohne Boykott angefangen und Boykott solls ja auch nicht werden. Weil...mit Boykott schadest du nur jemanden und ein Tag nicht tanken tut keinen weh(man Verlagert nur den Vorgang des tankens). Du meinst doch nicht das Vaterstaat auf Gejammer hört bzw. ihre Einahmen deswegen einbüßen wollen. Ist als wenn'de ne Beule im Kotflügel hast und dir laufend drüber Ärgerst und Fluchst und drauf wartest das die von alleine verschwindet. *Gruß Hoffy !!! |
| 20 Jahre 6 Monate her #63324 | |
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Coup |
Geschrieben von Coup
am 06. September 2005 13:13:23:
Als Antwort auf: Lieber Hoffy, geschrieben von Michael B. am 06. September 2005 10:26:04: Aus der Welt: Erste Berliner melden Auto ab Ein Liter Super kostet bundesweit im Schnitt 1,43 Euro - An den Zapfsäulen herrscht blanke Wut von I. Jürgens, A. Puppe und S. Pletl Ein Liter Super kostet bundesweit im Schnitt 1,43 Euro. Auch wenn die Preise gestern leicht fielen: An Zapfsäulen herrscht blanke Wut: "Sprit ist unverschämt teuer", ärgern sich Autofahrer. Sie fühlen sich wehrlos und lassen den Wagen so oft es geht stehen. Damit nicht genug: Die ersten melden ihr Auto ab. Berliner lassen vermehrt das Auto stehen, nutzen statt dessen Bus und Bahn. Damit liegen sie im Bundestrend: Nach dem Sieben-Monats-Vergleich des Verbandes für Mineralölwirtschaft ist der Benzinabsatz in Deutschland 2005 um fünf Prozent zurückgegangen. Diesen Trend bestätigt Sigrid Pook, Geschäftsführerin beim Bundesverband Tankstellen: "Es wird weniger Auto gefahren und vor allem nicht mehr vollgetankt." In einer - nicht repräsentativen - Umfrage der Morgenpost berichten Berliner übereinstimmend, daß sie ihr Auto häufiger stehen lassen, Einkäufe und Besorgungen zu Fuß erledigen, für Ausflüge auf die Bahn umsteigen. Einer von ihnen ist Frank Philipp aus Marzahn. Für den 25 Jahre alten Klempner "ist die Schmerzgrenze erreicht. Ich lasse meinen Käfer jetzt so oft es geht stehen." Mit dieser Entscheidung ist er kein Einzelfall. Die 35 Jahre alte Krankenschwester Beate Schauer aus Wilmersdorf nutzt ihren Wagen inzwischen nicht einmal für Fahrten zum Dienst: "Das kann ich mir nicht mehr leisten." Sie ist - trotz Abend- und Nachtschichten - umgeschwenkt auf einen Linienbus. Die 41 Jahre alte Suaad Balke ist noch weiter gegangen: Sie hat gestern kurzentschlossen die Schilder von ihrem Mazda abmontiert und den Wagen in der Kfz-Zulassungsstelle abgemeldet. "Das Auto verbraucht im Stadtverkehr 15 Liter, das ist nicht mehr bezahlbar." Am Wochenende habe sie für ihren "Spritfresser" 1,48 Euro pro Liter Super zahlen müssen: "Jetzt ist Abschied angesagt!" Bei den Schilderhändlern und Versicherungsdiensten an der Jüterboger Straße laufen die Geschäfte deutlich schlechter als gewohnt. Das merkt man auch im Laden von Reinhard Rietzler, gegenüber des Haupteingangs der Behörde. "Wir haben deutlich weniger Anmeldungen. Die Leute warten auf bessere Zeiten." Die enormen Spritpreise und auch die hohe Arbeitslosigkeit in Berlin spielten eine entscheidende Rolle. "Viele Berliner warten die nächsten Wochen ab, schauen wie sich die Preise dann entwickeln." Besonders hart trifft es die Berufspendler, die täglich mit dem Auto zur Arbeit müssen. "Ich möchte einmal in meinem Leben eine solche Steigerung beim Gehalt erleben, wie derzeit die Spritpreisen klettern", sagt Manfred Noack. Er muß als Techniker täglich von Lichtenberg ins rund 40 Kilometer entfernte Müncheberg. Die Benzinpreis-Explosion der vergangenen Wochen kostet ihn im Monat deutlich mehr als 100 Euro zusätzlich. Die Folge: Ausflüge mit der Familie ins Umland sind gestrichen. Wie viele andere Berliner nutzt die Familie von Noack statt dessen Bus und Bahn. BVG-Sprecherin Petra Reetz spricht deshalb auch von "überraschend guten Zahlen. Im Vergleich zum August 2004 haben wir im vergangenen Monat acht Prozent mehr Einzelfahrscheine verkauft", berichtet sie. Artikel erschienen am Di, 6. September 2005 |
| 20 Jahre 6 Monate her #63315 | |
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Michael |
Geschrieben von Michael B. am 06. September 2005 10:26:04:
Als Antwort auf: Re:Also....am 31.September2005.... geschrieben von Hoffy am 05. September 2005 22:17:31: ick kenn dir nun ein paar Tage... also weiss ich,daß du verdammt angesäuert bist. Aber ( Leider) haben die Antworter recht: Was du an dem einen Tag nicht tankst,musst du am nächsten Tag MEHR tanken.Deswegen funktioniert KEIN Boykott. Ausnahme: EINE Firma wird boykottiert und die Leute tanken den Sprit( den sie brauchen!) bei einer anderen Firma. SO hat damals der Boykott gegen Shell funktioniert... Nebenbei: Dein Spritverbrauch im Monat fällt der Firma garnicht auf,der ist irgendwo an der Millionsten Stelle hinterm Komma. Zu den Franzosen: DIE haben eine ganz andere Streit und Streikkultur als die Deutschen ( Engländer übrigens auch) - der " Deutsche Michel" lässt sich aus der Geschichte heraus von " Oben" viel mehr bieten... Bis vor 87 Jahren waren wir noch ein absoluter Obrigkeitsstaat - das färbt auch auf Folgegenerationen ab... So ein Tankstreik würde funktionieren,wenn es Alternativen gäbe. Schön: Wenn ich in Berlin bin,fahre ich S-Bahn und fasse kein Auto an. Ist problemlos machbar. Versuch aber mal,hier in der Eifel OHNE Auto klarzukommen. Geht nicht. Beispiel: Meine Lady muss um 8.00 in Schleiden sein. Da fahren sogar Busse. Fakt ist aber: An drei von 6 Tagen sind die Busse an unserer Haltestelle SO mit Schulkindern überfüllt,dass der Fahrer ( Zu Recht!),Keinen mehr reinlässt! Ergo: Autofahren.... DAS ist die Realität auf dem Land. Wenn WIR konsequent boykottieren würden,wäre Lady spätens Übermorgen den Job los. Such is life... Ganz " Off Topic" Michael |
| 20 Jahre 6 Monate her #63304 | |
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TWG |
Geschrieben von TWG am 06. September 2005 00:28:33:
Als Antwort auf: Meinung (etwas OT ?) geschrieben von Hoffy am 02. September 2005 21:22:57: Hallo Hoffy, ist ja ganz interessant, aber vor ca. zwei Jahren ging schonmal diese Aktion durch alle Mercedes-Foren (siehe Link), und wenn man sich den heutigen Füllstand anschaut, ist das Interesse am Spritsparen wohl eher gering! Ich frag mich natürlich, warum?? Sind alle Vollmetalldaimlerfahrer auf dem Tripp, ich kann mir das leisten? Natürlich kann ich mir das auch leisten, aber gerade beim Spritpreis sollte man das doch etwas anders sehen, mal ganz abgesehen vom Thema Steuern!! Gruß aus Düsseldorf Thomas |
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