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Antwort: Kleiner Einspruch...

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Themenhistorie von: Kleiner Einspruch...

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20 Jahre 6 Monate her #63548

250SEmart

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Geschrieben von 250SEmart am 20. September 2005 00:33:57:
Als Antwort auf: Kann ich... geschrieben von Eberhard Weilke am 19. September 2005 05:54:19:

Schönen Dank!
Das gibt dann morgen mal zur Abwechslung Frischfettfinger… -)
By the way, habe die Radnabendeckel auch lieber mit Schraubenzieher und Klöppelmethode entfernt. Muß wohl an der Umgebung gelegen haben, daß Du da mit 'nem feisten Meißel beigegangen bist. Hat etwas von hemdsärmliger Holzhackerbuarnmentalität… -))

Kann nur von Glück reden, daß meine Achsbolzen noch glänzen wie'n frisch geölter Kinderpopo.
Ins Fett greifende Grüße
Martin




20 Jahre 6 Monate her #63521

AB

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Geschrieben von AB am 19. September 2005 08:57:36:
Als Antwort auf: Re: Kleiner Einspruch... geschrieben von 250SEmart am 19. September 2005 00:23:28:






20 Jahre 6 Monate her #63519

Eberhard

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Geschrieben von Eberhard Weilke
am 19. September 2005 05:54:19:
Als Antwort auf: Re: Kleiner Einspruch... geschrieben von 250SEmart am 19. September 2005 00:23:28:

...das Fett heißt Castrol LMX

Hochdruckfett auf Lithiumkomplexbasis (Penetrationsklasse 2). Langzeit-fett, u.a. für thermisch hochbelastete Radlager. MB-Freigabe Blatt 265.1
Ist die selbe Pampe, wie wenn man bei Daimlers nach Hochtemperaturwälzlagerfett für Radlager vorne fragt. Nur halt etwa halb so teuer ;-)
Mit maximal 150°C bietet LMX gegenüber dem gewöhnlichen Wälzlagerfett eine um 30°C höhere maximale Einsatztemperatur. Da die vordere Radnabe thermisch höher beansprucht wird, erhöht dies die Standzeit des Fetts, da bei hohen Temperaturen die Oxidation des Fetts zunimmt und dadurch die Schmierwirkung abgebaut wird. Und das wollen wir ja nicht ;-)
Das Fett ist, egal ob von Castrol oder MB gekauft, so eine grüne, glibberige Geschichte. Darf aber nicht mit normalem Wälzlagerfett gemischt werden, man sollte die Radlager also ordentlich mit Benzin auswaschen.
Ich schmier immer die Lagerkäfige satt voller Fett, bevor ich sie einsetz

und leg dann noch eine Wurst sowohl in die Nabe als auch in die Fettkappe

Da das Daimlertübchen mit 160 Gramm Inhalt dann so für ca. vier Lager reicht, nehme ich an, dass ich dann auch mit der Fettmenge ganz gut hingekommen bin.
Gruß

Eberhard



Radlagerwechsel vorne am W 124, prinzipiell gleiche Geschichte...

20 Jahre 6 Monate her #63516

250SEmart

250SEmarts Avatar

Geschrieben von 250SEmart am 19. September 2005 00:23:28:
Als Antwort auf: Kleiner Einspruch... geschrieben von Eberhard Weilke am 18. September 2005 21:05:31:

Salut Eberhard,
ich mach ja auch gerne mal sinnlose Dinge, aber gerne doch wenn's geht mit Verstand... -)

Kannst Du das Fett, welches ich verwenden soll noch konkretisieren? Deinen Einwand wegen des Temperatureintrags durchs Bremsen kannn ich nachvollziehen. Bevor ich ich den Krempel wieder zusammenschraube wäre eine genauere Ansage schön...
geschmierte Grüße
Martin




20 Jahre 6 Monate her #63505

Eberhard

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Geschrieben von Eberhard Weilke
am 18. September 2005 21:05:31:
Als Antwort auf: Mit etwas Gefühl bitte geschrieben von Andi_H am 18. September 2005 09:18:03:

...wenn die Radlager neu sind und man kein altes Fett in der Achse hat oder man das alte Fett rausgewaschen hat, empfiehlt es sich, das grüne Hochtemperaturwälzlagerfett von Daimlers zu verwenden (das man bei ATU auch kaufen kann, wird von Castrol hergestellt)
Da die Bremsscheibe und Radnabe miteinander verbunden sind, wird es normalem Lagerfett gerne zu warm, weshalb es seine Schmierwirkung abbaut.
Pro Seite sollen 42 Gramm verwendet werden. Das muss man jetzt nicht auf das Gramm genau messen, aber wer ohne Sinn und Verstand die Radnabe voll füllt, braucht sich über einen späteren Radlagerschaden nicht zu wundern.
Gruß

Eberhard




20 Jahre 6 Monate her #63498

250SEmart

250SEmarts Avatar

Geschrieben von 250SEmart am 18. September 2005 11:51:27:
Als Antwort auf: Mit etwas Gefühl bitte geschrieben von Andi_H am 18. September 2005 09:18:03:

…aber gerne doch, darum fragte ich ja.
Hätte ja sein können, daß z.B. das Gewinde zu grob und "zuviel Luft" hat, als daß man nicht genau den Punkt treffen. Da wollte ich mich vergewissern, ob tendenziell eher zu fest als zu locker die bessere Variante ist. Zumal ja beim Auto doch etwas andere Gewichte und Kräfte wirken als beim Drahtesel. Allerdings spürt man Fahrradnaben sofort, ob es stimmt oder nicht (gilt natürlich nur für so olles Zeuchs, wo noch keine Industrielager verbaut worden sind)…
leichtlaufende aber spielfreie und dankende Grüße
Martin




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