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Antwort: Bremsättel fest

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Themenhistorie von: Bremsättel fest

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22 Jahre 8 Monate her #33198

Hans

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Geschrieben von Hans am 17. Juni 2003 20:08:26:
Als Antwort auf: Und deswegen..... geschrieben von Werner Weidner am 17. Juni 2003 16:55:16:

Hallo Werner,
dann doch mal heraus mit der Sprache wie ist denn der Kurs.

Ich benötige allerdings welche für einen 3.5er. Du weißt sind anders wegen den belüfteten Scheiben.
Danke für die Info !
Gruß
Hans




22 Jahre 8 Monate her #33193

Werner

Werners Avatar

Geschrieben von Werner Weidner am 17. Juni 2003 16:55:16:
Als Antwort auf: theoretisch richtig... geschrieben von Robert D. am 17. Juni 2003 14:59:38:

..hab ich doch mal geschwind die Bremssättel bestellt. NEUE - sorry - neue Überholte mit Grantie. Für nen geilen Kurs.
Gruß
Werner




22 Jahre 8 Monate her #33186

Robert

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Geschrieben von Robert D.
am 17. Juni 2003 14:59:38:
Als Antwort auf: Re: ich glaube nicht! geschrieben von Hans am 17. Juni 2003 10:31:16:

...praktisch aber nicht realisierbar!
Hallo Hans!
>>ich muß zugeben daß ich die Hammerschlagmethode auch nicht für so toll halte.
Prima, dann sind wir uns ja hier schon mal einig. :-)
>>

>>Bin der Meinung wenn alles korrekt zusammengebaut ist (neue Spannschrauben, korrektes Drehmoment) und die Sättel bei Belastung dicht sind gibt es keine Bedenken.
Völlig richtig.

WENN alles korrekt zusammengebaut und der Sattel bei Belastung dicht ist, ist alles in Ordnung, das sehe ich genauso.

NUR: wie prüfst Du, ob WIRKLICH alles dicht ist, bei deinem selbstgebauten Bremssattel?

Die Teile werden im Werk mit 200 bar (zweihundert!) geprüft, und da muß noch immer alles dicht sein! Wo hast Du deinen Prüfstand, mit dem Du den Sattel selbst unter 200 bar setzen kannst?

Insofern ist es imho schon ganz gut, daß der Otto Normalschrauber gar keine Chance hat, an die richtigen Dehnschrauben zu gelangen und die benötigten Anzugsdrehmomente auch nicht mal eben am Teiletresen erfragen kann.
>>

>>Schließlich sollte man sich ja auch auf die Haltbarkeit eines Bremssattels verlassen können und wenn nicht liegt es nicht an der Reparatur sondern am Material.
Klar - aber was ist, wenn deine "Hausmacher"-Reparatur im Alltagsbetrieb immer ganz wunderbar gehalten hat, und erst dann platzt wenn Du mit fünfköpfiger Familie und angehängtem 1.000-kg-Wohnanhänger einen Alpenpaß runterfährst???

Unter einer solchen Belastung (auch wärmemäßig) erweist sich vielleicht deine selbstgemachte Verschraubung doch als nicht SO haltbar wie Du dir das vielleicht gewünscht hast. Und da muß nicht einmal das Material brechen (was nach einer vorhergegangenen nicht hundertprozent sachgerechten Reparatur auch nicht ausgeschlossen wäre, schließlich ist auch für die Erkennung bereits vorhandener Materialschäden die 200-bar-Belastungsprobe unerläßlich), sondern es reicht wenn sich eine nicht korrekt angezogene Schraube ein wenig "setzt".
>>

>>Da ist es sicher gefährlicher mit einem Auto zu fahren daß ich bei 150 000 km gebraucht gekauft habe. Da weiß ich erst recht nicht was los ist. Müsste also erstmal um sicher zu sein die komplette Bremsanlage überholen.
Theoretisch wäre das wohl das beste. Allerdings HOFFE ich einfach mal, daß der normale Verkäufer seine Finger fein von den Bremssätteln weggelassen und nicht irgendwelche kruden Basteleien vorgenommen hat.

Einer Bremsanlage die nicht schonmal "bebastelt" wurde, die einwandfrei funktioniert und keine bei Sichtkontrolle erkennbaren Schäden aufweist, würde ich durchaus vertrauen.

Aber Du hast recht: GANZ SICHER kann man da nie sein - und deswegen halte ich GAR NICHTS davon, daß irgendwer mit mangelnder Ausbildung, mangelnder Ausrüstung und mangelnden Ersatzteilen sich an einem solch lebenswichtigen Bauteil wie der Bremse zu schaffen macht!


Damit will ich BEILEIBE NICHT ausdrücken, daß ich dich oder Werner für einen Stümper halte - aber ihr habt gar keine Chance, an die benötigten Bauteile oder Drehmomentangaben zu kommen!

Und das ist wie gesagt ganz gut so! Denn wenn vielleicht auch Ihr alles (im Rahmen eurer Möglichkeiten) menschenmögliche anstellen würdet um die Reparatur so akkurat wie nur irgend möglich hinzubekommen - irgendwo finden sich auch gleich wieder ein paar typische "70%-Heimwerker" die halt der Meinung sind, daß 70% der Vorgabe auch schon ein ganz nettes Ergebnis wären und wohl zum Klassenerhalt ausreichen würden...

Und wenn man denen auch noch die benötigten Teile in die Hand gibt und damit praktisch sagt "macht ruhig mal", dann fühlen sie sich doch gleich nochmal bestätigt in ihrem Eifer.


Schönen Gruß (und nicht persönlich nehmen!)

Robert




22 Jahre 8 Monate her #33182

Werner

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Geschrieben von Werner Weidner am 17. Juni 2003 13:45:26:
Als Antwort auf: Re: Den würde ich gern...... geschrieben von Hans am 17. Juni 2003 10:13:31:

Moin Hans,
man bekommt die Dehnschrauben nicht einzeln. Und den Drehmoment kann/will

auch keiner rausrücken.

Sonst wär der Käse für mich doch schon gegessen. Schrauben rein und feddich.

Dem ist aber nicht so.

Meine Sättel sind dicht, überhaupt kein Bremsflüssigkeitsverlust, prima Bremsverhalten, aber wohl fühle ich mich nicht. Wenn mal ne 100%iger Vollbremsung aus sagen wir mal 140 Km/h anstehen würde, ohauerhauerha - dat will ich gar nicht wissen wat denn passiert....
Gruß
Werner




22 Jahre 8 Monate her #33179

Hans

Hanss Avatar

Geschrieben von Hans am 17. Juni 2003 10:31:16:
Als Antwort auf: ich glaube nicht! geschrieben von Robert D. am 16. Juni 2003 19:37:50:

Hallo Robert,
o.k. ich muß zugeben daß ich die Hammerschlagmethode auch nicht für so toll halte.

Bin der Meinung wenn alles korrekt zusammengebaut ist (neue Spannschrauben,korrektes Drehmoment) und die Sättel bei Belastung dicht sind gibt es keine Bedenken.

Schließlich sollte man sich ja auch auf die Haltbarkeit eines Bremssattels verlassen können und wenn nicht liegt es nicht an der Reparatur sondern am Material.

Da ist es sicher gefährlicher mit einem Auto zu fahren daß ich bei 150 000 km gebraucht gekauft habe. Da weiß ich erst recht nicht was los ist. Müsste also erstmal um sicher zu sein die komplette Bremsanlage überholen.
Viele Grüße
Hans




22 Jahre 8 Monate her #33178

Hans

Hanss Avatar

Geschrieben von Hans am 17. Juni 2003 10:13:31:
Als Antwort auf: Den würde ich gern...... geschrieben von Werner Weidner am 16. Juni 2003 20:24:04:

Hallo Werner,
auch wenn ich zu dem Thema ungern noch etwas sage, weil ich nicht als Selbstmörder gelten will, weil ich mit dem Gedanken spiele meine Bremssättel zu überholen.

Es gibt alle Ersatzteile bis auf die kleinste Schraube noch neu bei Mercedes.

Wenn Du die Sättel auseinandergenommen hast ist das Problem ob diese nach dem Zusammenbau wieder dicht sind.

Wenn Du neue Schrauben verwendest,diese mit dem korrekten Drehmoment (würde ich bei M.B. erfragen) anziehst und die Sättel bei Belastung dicht sind sehe ich kein Problem.


Gruß
Hans




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