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Antwort: @Michael - FEBI, Originalersatzteil bzw. Neuteil?

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Themenhistorie von: @Michael - FEBI, Originalersatzteil bzw. Neuteil?

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21 Jahre 8 Monate her #44444

Eberhard

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Geschrieben von Eberhard Weilke
am 19. Juni 2004 10:23:45:
Als Antwort auf: Re: java... geschrieben von Michael B. am 19. Juni 2004 00:52:57:

...Zahnraddampflok war doch irgendwas von Winterthur für eine schweizer Bergbahn. Gebaut in den 90er Jahren oder so.
Einigen wir uns auf "letzte gebaute Regelspurzahnradlok". Wobei ich mir da jetzt auch nicht sicher bin, ob nicht doch Schmalspur...
Egal, württembergische HZ ist wohl die Lokomotivbaureihe mit dem höchsten Prozentsatz an überlebenden ;-) Ich hab früher mit dem Fahrrad öfters die 97 504 in Kornwestheim besucht, die 97 501 stand in Tübingen und 97 503 geistert ja auch noch irgendwo rum.
Aber jetzt lassen wir das o.T., sonst werden wir geschimpft ;-)
Gruß

Eberhard

(interessiert an allem, was sich bewegt ;-) )




21 Jahre 8 Monate her #44442

Michael

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Geschrieben von Michael B. am 19. Juni 2004 00:52:57:
Als Antwort auf: MF Esslingen.... geschrieben von Eberhard Weilke am 18. Juni 2004 23:12:22:

und gleichzeitig wars die letzte gebaute Zahnraddampflok...

hatte die nicht ETWAS Ähnlichkeit mit der Wü HZ???

Michael

( Ich kanns nicht lassen,,)




21 Jahre 8 Monate her #44441

Eberhard

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Geschrieben von Eberhard Weilke
am 18. Juni 2004 23:12:22:
Als Antwort auf: Re: Naja, hier in Esslingen-Mettingen... geschrieben von Michael B. am 18. Juni 2004 22:56:50:

...hat die letzte in Deutschland gebaute Dampflok gebaut ;-) Die gurkt irgendwo auf Java oder Sumatra ja heute noch rum ;-)
Oktober 1966, schon unterm Konzerndach von Daimler Benz. "Diversifiziertes Produktportfolio" ohne gleich ein "integrierter Technologiekonzern" sein zu müssen. Damals hat man sich halt noch ums Konstruieren und Produzieren gekümmert, heute halt mehr ums Controllen und Vermarkten...
Gruß

Eberhard




21 Jahre 8 Monate her #44440

Michael

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Geschrieben von Michael B. am 18. Juni 2004 22:56:50:
Als Antwort auf: Naja, hier in Esslingen-Mettingen... geschrieben von Eberhard Weilke am 18. Juni 2004 22:47:21:

wieder was dazugelernt...

Und Lemförder war genau DER Name,den ich verzweifelt suchte... ;-))

Michael

P.S. In Esslingen hat man ja auch mal richtige Technik gebaut...




21 Jahre 8 Monate her #44439

Eberhard

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Geschrieben von Eberhard Weilke
am 18. Juni 2004 22:47:21:
Als Antwort auf: Re: Febi ist Hersteller und Handelshaus... geschrieben von Michael B. am 18. Juni 2004 21:34:17:

...in der ehemaligen "Maschinenfabrik Esslingen" gießt der Daimler durchaus ein paar Sachen, wie Achsteile etc. Meines Wissens nach werden da auch Bremsscheiben hergestellt (witzigerweise hatte der alte Saab 900, also noch nicht diese Ausstattungslinie des Opel Vectra, sondern der richtige zum Teil Bremsscheiben des Herstellers Mercedes Benz)
Dr`Daimler hatte durchaus eine sehr hohe Fertigungstiefe. Und wenn Teile gekauft wurden, dann von ausgewählten Zulieferern. Im Schnitt gab es für ein Bauteil nicht viel mehr als zwei Hersteller, damit wenigstens so ein bisserle was wie Marktwirtschaft gegeben war ;-) und andererseits die Qualitätssicherung übersichtlich blieb. Beispielsweise Schlüssel von Ymos und Huff, Lampen von Hella und Bosch, Bremsen von ATE und Girling (und manchmal auch Bendix), Auspuffs von Gillet, Eberspächer und Roth Technik etc.
Bei manchen Teilen verließ man sich dann auf einen Zulieferer, beispielsweise Lichtmaschinen und Anlasser (Bosch) oder Spurstangen (Lemförder)
Nur bringt uns das heute wenig, da ein großer Teil der ehemals mittelständischen Zulieferer von irgendwem irgendwann aufgekauft, verkauft, getauscht oder sonstwie verhökert wurde. Da blieb viel Werkzeug, Wissen, gute Leute auf der Strecke. Was bringt ein Auspuff, auf dem "Eberspächer-Group" draufsteht, der aber von spanischem Billighersteller liederlich gefertigt wurde und der nach einem halben Jahr von der Ente runterfällt...
Gruß

Eberhard






21 Jahre 8 Monate her #44438

Michael

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Geschrieben von Michael B. am 18. Juni 2004 21:34:17:
Als Antwort auf: Febi ist Hersteller und Handelshaus... geschrieben von Eberhard Weilke am 18. Juni 2004 20:01:45:

und war definitiv in den Siebziegern Erstausrüster. Achsschenkelbolzen sowie Querlenkerlager waren entweder von Febi oder von einer norddeutschen Firma,deren Namen mir trotz stundenlangem Gegrübel nicht mehr einfällt... ( Eisenwerk sonstwie)

Der sclechte Ruf von Febi resultiert aus den Reparatursätzen Achsschenkelbolzen.

Durch Verschleiss der Werkzeuge ist der Konus heute so aufgeweitet,dass der Bolzen zu tief rutscht:Derowegen sind alle drei beigelegten Distanzscheiben zu dick , passen nicht und die dünnste muss noch abgeschliffen werden...

Wer es nicht weiss, fängt das Fluchen an und erzählt die Mär von den

" Schei..teilen".

Kauf ich den Kram beim Daimler erwische ich Altlagerbestände,wo es noch gepasst hat....

Zu 50 Prozent sind die " Originaldaimlerteile" auch von Febi,die anderen 50 sind von besagtem anderen Hersteller.

Gussteile wie Bolzen,Bremsscheiben etc sind IMMER Zulieferteile - Daimler giesst selber nix - imgrunde sind Autohersteller Komponentenzusammenschrauber...

Michael

P.S. Wobei die sogenannte Fertigungstiefe,also die Anzahl der selbsthergestellten Teile,bis in die Achtziger bei Daimlers sehr hoch war.




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