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Re: Martin-sehr gut! 19 Jahre 1 Monat her #81420

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Geschrieben von 250SEmart am 14. Januar 2007 14:34:02:
Als Antwort auf: Martin-sehr gut! geschrieben von Konrad am 13. Januar 2007 10:21:50:

Moin Konrad,
...

Wenn die Dose selber keinen vernünftigen Regelbereich mehr hat...dann käme deine ausführliche Beschreibung ggfs. zur Anwendung...

Da liegt der Hase im Pfeffer. Man brauch ja schon diverses Equipment, um diesen Regelweg zu prüfen. Und selbst wenn man das noch herausbekommt, wie auf die Dicke der damals verbauten Unterlegscheibe kommen? Wenn ich das richtig verstanden habe, wird die Grundeinstellung der ESP mit "Meßuhren" anstelle von "Dehnelement" und Höhedosenkorb auf die entsprechenden Werte für Start-, Teillast-, und Vollastmenge eingestellt. Diese Werte beziehen sich offensichtlich auf einen betiebswarmen Motor auf "Normalnull", so mein Verständnis.
Die Auswirkungen des "Dehnelements" während der Warmlaufphase sind quasi "fix". Wenn der Motor warm ist, regelt das "Dehnelement" auf "Null-Anfettung" runter. Die Höhendose ist unabhängig vom Betriebszustand des Motor immer aktiv. Der Druckunterschied zwischen einen Hochdruck- und einem Tiefdruckgebiet (z.B. 1034hPA - 986hPA) bewirkt eine Auslenkung von 0,18 mm, welche man bei der Einstellung berücksichtigen muß. Wie man dem ohne Prüfstand und dem nötigen Equipmentt beikommen soll...?
nach der NUllstunng fahndende Grüße
Martin
P.S. Wenn man z.B. auf der Alpentour auf dem Nufenenpass steht hat sich der Druckstift der Höhendose um rund 1,36 mm bewegt... -)




Re: Hatte letztlich auch so einen Fall 19 Jahre 1 Monat her #81422

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Geschrieben von Paul
am 14. Januar 2007 16:10:30:
Als Antwort auf: Re: Höhendose Rieseneffekt (Problembeschreibung) geschrieben von Gunni am 14. Januar 2007 13:14:34:

Da rief mich einen Freund an um eine Pagode an zu kucken, dessen Motorlauf mann auch nicht im Griff bekamm. Der Motor war neu revisiert worden.
Angekommen stellte sich heraus, das er die ESP auseinander genommen hatte damit er u.a. den Gashebel und Hoehendose vercadmen konnte. Nachdem hatte er sie wieder zusammengebastelt und der Motor war nicht richtig am laufen zu bekommen was er auch einstellte.
Habe ich ihn erstmals geantwortet: Schmeisse deine ESP ruhig in die Muehltonne ;-)

Das hatt den Kerl aber gereitzt. Nachdem hatt er sie wieder auseinander genommen und die Kugel die auf den Raumnocken lauft so eingestellt, dass diese wieder auf die alte Schleifspuren von damals lief, und in alle Gasseinstellungen gechecked. Nachdem die ESP wieder montiert. Da war der Motorlauf merklich besser geworden aber noch nicht so wie es sich gehoert, weil immer noch zu fett.

Da rief er mich wieder an mit die Bitte zur neuen Hilfe bei der Feineinstellung.
Also ich wieder hin.

Da er nicht mehr wusste wieviel Klicks er am Randelmutter er gedreht hatte, haben wir die einfach ignoriert. Dann haben wir die Hoehendose einige Schlaege rausgedreht wodurch der Motorlauf sich merklich besserte. Dann eine richtige Scheibe gesucht die passend zu diese Einstellung war und montiert. Und nachdem wieder die Feineinstellung nachjustiziert. Damit haben wir diesen Motorlauf sehr gut im Griff bekommen. Jedoch muss er noch eine CO-vermessung durchfuehren, die jedoch wegen der Motorlauf nicht weit daneben liegen kann.
Dazu redete er waehrend diese Arbeiten, dass seine Kettenspanner ab und zu nachlies und waerend den Probelaufen des Motors fiel mir auf dass diesen frisch revideirten Motor aber sehr mageren Oeldruck hatte.
Waehrend die Heimreise ueberlegte ich und da fiel mir ein, dass dies wegen das sehr fette Gemisch sein Oel ja nur aus reines Benzin betehen muesste, wodurch seine Kettenproblem und der niedrige Oeldruck erklaert waere. Habe ich nach Ankunft zuhause angerufen und ihm dies gleich mitgeteilt. Er wuerde dies Oel checken. Innerhalb 5 Minuten ringelte das Telefon: Ich haette Recht, weil der Peilstab gans nach Benzin stank. Er hatt sofort das ganse Oel gewechselt um weiteren Schaden vor zu beugen.
Dass heisst. Der Einfluss von die Hoehendose auf dem Gemisch ist zwar minimal, WENN sie richtig eingestellt ist. ist sie jedoch zu tief eingedreht, dann ist die Gemischanreicherung dermasse gross, dass der Motor komplette daneben laufen kann. Deshalb die Hoehendose mit verschiedene dicken Metallringen so einstellen, dass der Motor nahezu problemlos und richtig laeuft.

m fr Gr






Re: Martin-sehr gut! 19 Jahre 1 Monat her #81423

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Geschrieben von Paul
am 14. Januar 2007 16:21:37:
Als Antwort auf: Re: Martin-sehr gut! geschrieben von 250SEmart am 14. Januar 2007 14:34:02:

Es geht jedoch ohne Messegeraete, lese meine letzte Erfahrungen beim Pagodenmotor.
Der Regelbereich wegen der Luftdrueck ist relativ sehr klein im Bezug auf das gesammte Benzinvolumen des Gemisches. Die Hoehendose ist das feintuning des Gemisches bei Hohenanstieg. Aber erst muss das Gemisch bei normaler Betrieb in Ordnung sein. Und dass kannst du mit regulaeren Mitteln und Geduld auch einstellen, sicher wenn du einen CO-messer zur Verfuegung hasst. es geht sogar ohne CO-messer wenn du die Procedur des Poltergeistes aus der Eifel nimmst.







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