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Antwort: Bremswerte TÜV

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Themenhistorie von: Bremswerte TÜV

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16 Jahre 11 Monate her #93273

Coup

Coups Avatar

Nach der Rechnung vom Flossenpfleger hättest du wohl keinen TÜV bekommen dürfen. Naja, Museumsstücke müssen auch nicht gut bremsen können! [img]./grins.gif[/img]



Gruß Kai
16 Jahre 11 Monate her #93271

Michael B.

s Avatar

bekommst Du, wenn die Ansprechzeit der Bremse mit reingerechnet wird....

Ich war zuerst auch irritiert.



Grüsse

Michael - rechenfaul, deswegen Tabellenwerte....
16 Jahre 11 Monate her #93269

woof

s Avatar

Donnerwetter .. RESPEKT!!
16 Jahre 11 Monate her #93266

Thorsten 250 SE/C

s Avatar

mmmhhhh.

Ich war ja nun auch letzte Woch beim TÜV; und die Werte beim TÜV Nord:

200/200

120/120

130/130

Plakette erteilt,

Geringe Mängel: Nebelscheinwerfer falsch eingestellt.



Muß ich mir jetzt Sorgen machen? Haben die anders gemessen? Bei Messwerten steht auch [daN].

Merkwürdig.

Thorsten
16 Jahre 11 Monate her #93241

Coup

Coups Avatar

Hi Uwe!



Habe mal gegoogelt, weil ich bei den von dir genannten Werten durchgefallen wäre: Betriebsbremse 25%, Handbremse 50%.

www.guek-badhomburg.de/vhu/index4.html



Dann habe ich ja noch Luft! [img]./zwinkern.gif[/img]



Gruß Kai
16 Jahre 11 Monate her #93240

Flossenpfleger

Flossenpflegers Avatar

Da gibt es so eine Faustformel, hat was mit dem Eigengewicht des Fahrzeuges zu tun...

Ich glaube irgendwie zul GG /2 ist der Wert in DaN den Du erreichen musst als Bremsleistung.

Die Umrechnung von Watt zu N erspare ich Euich jetzt mal...

Nehmen wir an, das 10 N ungefähr 1 kg sind.

Damit ist 1 DaN = 100 N = 10 Kg



Bedeutet also z.B: Zul gG = 1200 KG

Angenommene Bremsleistung auf dem Prüfstand :

VA : li und re jeweils 250 DaN

HA : li und re jeweils 150 DaN

ergibt 800 DaN.

FAhrzeuggewicht 1200 KG / 2 ergibt ungefähr 600 DaN

Zul 600 < vorh 800 : Alles OK !



Unterschiede Betriebsbremse max 10%, Feststellbremse max 30 %, wobei, das auch wieder Auslegungssache ist, ein Prüfer hat mich schon mal mit weniger Abweichung nochmal antreten lassen.

Irgendwas habe ich da noch im Kopf, das bei einem PKW die Bremsleistung immer etwas größer ist, wie die Motorleistung, im Gegensatz zu einem LKW, wo die Bremsleistung immer ein vielfaches der MOtorleistung sein muss.

HAtte irgendwas mit dem Eigengewicht und der kinetischen Energie zu tun, kriege ich aber nicht mehr zusammen, ist wohl doch schon zu lange her...



@ Michel B. :

Hast Du richtig mit der gesetzlichen mindest Verzögerung von 4 m/s², ist genau der Wert, der uns in der Fahrschule über die Überschlagsformel vermittelt worden ist. (V*,3+(v/10)² entspricht ungefähr 4 m/s².

Rechnerisch komme ich aber auf 96,45 m Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 100km/h und 4m/s² Verzögerung.

Als normal wäre eine Bremsverzögerung von 7-8 m/s² anzusehen, damit kriegen wir unter optimalen Bedingungen (HAftreibungszahl ca. 1 ! ) einen reinen Bremsweg von ca 48 m.

Es gibt zwar Hersteller die behaupten eine Verzögerung von 12 und mehr realisieren zu können, aber da habe ich meine Zweifel.

Weil ein Serien Porsche 911 aus 100km/h 'immer noch' 36-38 m braucht um zum stehen zu kommen, das wäre dann eine Verzögerung von knapp 10 m/s².



Mein altes Formelheft sagt dazu folgendes :



Beschleunigung: aB = delta V / delta t = (0- Vo)/ (tb-0)



Bremszeit: tb = (0-Vo)/ ab = -Vo/ab



Bremsweg: Sb =Vo *tB +1/2 *aB * t²B



Bremsverzögerung: aB = - V²o/(2*Sb)



In Physik aufgepasst habende Grüße vom Flossenpfleger



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