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Der Tank... 15 Jahre 10 Monate her #105117

  • nordhorst
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...kann aber noch eleganter geschützt werden: mit einem originalen Unterfahrschutz. Ist allerdings nicht so ganz leicht aufzutreiben. Falls ich irgendwann noch das fehlende Schutzblech für die Motorölwanne auftreiben sollte (das vermutlich ein fauler Schrauber in USA einfach nicht wieder drangeschraubt hatte), dann kommt der ganze Unterfahrschutz-Satz auch unter meine Flosse.



Man weiß ja nie, ob die Luftfederung immer so will wie sie soll (gell?), und dann ist es schon beruhigender zu wissen, dass sich kein spitzer Stein o.ä. in Ölwannen und Tank drücken kann, wenn die Flosse auf Grund läuft...



Ich frage mich ganz ehrlich, wieso in Amiland jemand das vordere Unterfahrschutzblech ab( und nicht wieder an-)geschraubt hat - wegen Ölwechsel wird´s kaum gewesen sein...



Gruß,

Lutz



Tutto kompletto. 15 Jahre 10 Monate her #105119

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Moin Kai,



die Kofferraumdämmung (übrigens auch im 112er Serienausrüstung [img]./zwinkern.gif[/img] ) habe ich bei meiner Flosse mit den selbstklebenden Matten von Teroson wiederhergestellt. Haben zwar nicht die originale MB-Optik von Dachpappe, aber lassen sich schön zurechtschneiden und wo nötig (Sicken) auch mehrlagig verarbeiten. Ich habe damit den kompletten Innenraum gedämmt (so wie´s vorher auch war), also angefangen hinterm Wischergestänge, Bodenanlage inkl. Tunnel, unter der Rücksitzbank, Schottwand zum K-Raum und natürlich den K-Raumboden.

Ob´s was bringt? Keine Ahnung, habe ja auch noch ca. 4cm dick Filz und Teppich drüber... [img]./zwinkern.gif[/img]



Gruß,

Lutz

Aber späzenz jetz... 15 Jahre 10 Monate her #105120

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...kann sich jeder seinen Teil denken... [img]./grins.gif[/img]



Bis bald,

Lutz [img]./zwinkern.gif[/img]

das 15 Jahre 10 Monate her #105123

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schreit nach Dämmshop mit Dämmerschoppen in Berlin....



der gasmann, ungehemmt

Dat is jetzt Physik.... 15 Jahre 10 Monate her #105126

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Moin Beule,

wir haben es bei unseren Schätzken leider mit mehr als nur einer

Störquelle zu tun, da sind zum einen die Geräuschemissionen von allen sich drehenden Teilen während der Fahrt, deren Übertragung ist dann (hauptsächlich) Körperschall, dieser wird dann aber von den Stoßstellen der Blechhülle gerne aufgenommen, und über die Resonanzfrequenz des mitschwingenden Blechs wieder zum Luftschall.

Dann gibt es noch die Sache mit dem Fahrtwind, sind sowohl Luft- als auch Körperschallanteile dabei, (Spiel mir das Lied von der Chromkante im Wind)

da sich hier auch Schwingungen auf die Blechhülle übertragen, die Direktschall- übertragung erwähne ich jetzt hier nur.

Die Lösung dieses Problems geht nur, wenn ich die flankierenden Bauteile in

ihrem Schwingungsverhalten behindere, das wäre dann Körperschalldämmung durch steifen Verbund, ist im Auto aber nur sehr begrenzt umzusetzen. Würde z.B. bedeuten ich müsste die Schottwand recht schwer machen, damit über die leichteren Türen, die dann eine andere Schwingungsfrequenz haben, die Schallübertragung minimiert wird, klappt nur so nicht, da ich mehr als eine Schallquelle (bzw. verschiedene sich verändernde Schallquellen) im sich bewegenden Fahrzeug habe, und jeweils vom Fahrzustand und äußeren Bedingungen eine andere Anforderung zu bewältigen hätte. Und dann gibt es ja noch die Bodengruppe des Fahrzeuges, die als Schallnebenwegüberträger wunderbare Dienste leistet, nicht zu vergessen hierbei ist auch die Dachhülle aus verhältnismäßig dünnem Blech (Coupes sind lauter als Cabrios mit geschlossenem Dach!), das ist ein ganz toller Schallträger. Grundsätzlich gibt es 4 Flankenwege pro geschlossenem Raum, das macht dann 13 Wege für die Schallübertragung, (nein die Formel dafür erkläre ich hier jetzt nicht !!).



Einzige Lösung wäre die Entkopplung der einzelnen Baugruppen voneinander, aber dann haben wir wieder das Problem mit der Stabilität, da nichts mehr fest miteinander verbunden sein dürfte...

Grundsätzlich gilt aber das hohe Frequenzen besser zu dämmen sind als tiefe.



Bauphysikalische Grüße vom

Flossenpfleger

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