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Der freundliche Bosch Dienst 14 Jahre 10 Monate her #109251

  • Pitterchen
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Jede Menge Tipps und viiiiiel gute Hilfe. Vielen Dank Euch allen.



Hatte gestern beim Bosch Dienst, Empfehlung unserer Werkstatt für unser Alltagsauto, angerufen.

Der jetzige Besitzer hatte mal vor rund 15 Jahren mit dem älteren Vorgänger an einer D-Jetronik gearbeitet, traut sich aber selber nicht an das Fahrzeug ran, mangels Erfahrung und....keine Messgeräte. In diversen Foren wurde darüber diskutiert, ob es Sinn macht, sich einen Tester über die Bucht für damalige 600 Euronen zu ersteigern.

Man hat dem guten Menschen dringend davon abgeraten, weil dieser Boschtester nur Spannungen und Widerstände prüft und man die Werte auch mit einem handelsüblichem Multimeter testen kann. Es wurde auf einen Steckerplan des Steuergerätes hingewiesen und welche Spannungen und Widerstände zwischen welchen Steckkontakten zu messen sind und wie die Werte sein sollen.

Der gute Mann vom Boschdienst hat sich dann ein wenig umgehört und mich zurückgerufen, was heutzutage schon echt selten ist. Er fragte mich, ob ich den Wagen nur im Stadtverkehr bewegen würde und ich habe ihm gesagt, dass wir vornehmlich über Land fahren, Westerwald, Siebengebirge, durch Dörfer und ab und an mal auf die Autobahn.

Er meinte, man habe ihm gesagt, ich solle den Wagen volltanken und eine Stunde lang auf der Autobahn mit Tempo 120 fahren, damit er sich freibläst.

Auf keinen Fall soll ich vorher die Abgaswerte testen lassen, das würde nichts bringen.

Hohi (Günter) schreibt: „Ich habe auch schon erlebt, daß so manche die glauben sie wüssten alles, nicht einmal den co Wert richtig einstellen können, der sollte bei ca. 3,5 % liegen. Mir wurde schon mal herumgefummelt und der Wert war bei 8 % und damit war der Tank ruckzuck leer. Seitdem lasse ich ohne mein Beisein keinen mehr ran“.

Also macht es doch Sinn, als allererstes die co Werte zu prüfen und zu korrigieren. Leider habe ich nicht so den großen Plan von Autos, werde mich aber wohl oder übel einarbeiten müssen.

GRINS.... 14 Jahre 10 Monate her #109252

  • Michael B.
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Auf einmal kennen wir den Spritverbrauch....



Als ich beim Zünkerzenwechsel und Gebissreinigen fragte, kannten wir ihn nicht....

Ganz schwach kann ich mich erinnern, gesagt zu haben:



" Laß Er mal nen CO -Tester ran."



Das ist zwar bei der D - Jet NICHT unbedingt nötig ( Ja, jetzt werde ich erschlagen, aber wenn man das GESAMTE Prüfprogramm konsequent durchgeht, sprich ALLES mit den üblichen Mittel durchmisst und ALLE Bauteile innerhalb der Toleranz liegen) kommt am Ende immer der gleiche Scherz raus:



Bei 10 bis 12 Umdrehungen aus der Nullage am Rechner heraus, liegt man bei 2,5 bis 3,8 Volumenprozent Co.

( Ausser beim späten Grünrechner ab 1971 Frühjahr. Da ist man deutlich drunter - trotzdem kann der Blechhaufen 20 Liter schlucken...)

Ingenieure alter Schule waren halt schon immer etwas intelligenter als Technikgesetze erlassende Politiker aus der Soziopädkaste......



Je nach Rechner ( Gibt halt diverse Ausführungen) und Zustand des Motors schwankt der Co - Wert etwas...



Einwandfreier 109 mit 3,5 läuft ( Zügig, aber nicht grenzwertig gefahren) mit 16 Litern im Schnitt.

Grenzwertig gefahren braucht ein leichterer 280 SE 3,5 übrigens exakt 32 Liter - selber vor X - Jahren auf norddeutscher Autobahn frühmorgens getestet.

DER Verbrauch lässt sich auch an der offiziellen Verbrauchskurve ablesen.



Theoretisch spart eine Schaltung einen Liter - vorausgesetzt, der Kutscher ist in der Lage und Willens sich dem Motor anzupassen.



( Macht aber Niemand - ist nämlich extrem unentspannt und dauernd fährt man mit der Leistungskurve vor dem geistigem Auge umher.....

Ja: Macht man als LKW - Kutscher - das ist aber irgendwie etwas Anderes.)



In der Praxis brauchen die Leute mit dem Automaten eher weniger - der reizt nicht so zum Ampelrennen



Diejenigen, die mir jetzt erzählen wollen, daß Sie ihren vollausgerüsteten 3,5 mit Klima und Allem mit 12,5 bis 13 Litern bewegen, verweise ich zürück in die Schule: Abteilung Physik, Mathematik etc..

Und über den Dreisatz nochmal grübeln.



( Nein: Soziologie,Politologie, Astrologie und GANZ leichter Gasfuss, helfen ab einer gewissen technisch - physikalischen Grenze einfach nicht mehr!)



Tachovoreilung dagegen hilft allerdings beim Schönrechnen...



Der langen Rede kurzer Sinn:



Der penetrante Geruch nach Sprit bringt mich auf die Idee:



" Da stimmt was nicht."



Michael







[img]./zwinkern.gif[/img]

Fahrzeuglänge?? 14 Jahre 10 Monate her #109253

  • Michael B.
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DIE ist in DEM Zusammenhang so etwas von " Wurscht"



Im Gegenteil:

Länge läuft....altes aero - und hydrodynamisches Gesetz.Welchselbiges die Segelschiffbauer des 19ten Jahrhunderts schon kannten. Empirisch natürlich nur..



Kombis aus den Sechzigern und Siebzigern waren meist schneller, als die gleichmotorisierten Limousinen...Weil die Strömung erst später abbriss und damit den Luftwiderstandsbeiwert etwas überlistete...



( Die Stirnfläche nicht...)



Michael

[img]./zwinkern.gif[/img]

Re: GRINS.... 14 Jahre 10 Monate her #109254

  • Pitterchen
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Michael, wir haben den Wagen erst seit September letzten Jahres. Außer bei einigen kleinen Touren, unter anderem mit Clemens und Dan, wurde er im letzten Jahr nicht großartig bewegt.



Dann hatten wir die Situation, dass das Land in eine weiße Decke eingehüllt war, die aus Schnee bestand und die wir Winter nennen.



Es machte also keinen Sinn, über den Spritverbrauch zu sinnieren.

Wir wussten also tatsächlich nicht, was er so verbraucht und konnten daher auch keine Auskunft geben. Claudia hat dann beim vorletzten tanken den Tachostand notiert und wir haben einfach mal quergerechnet, ohne Dreisatz. Wir beide, Claudia und ich, machen Dir keinen Vorwurf, wie denn auch. Zynismus ist also nicht angebracht. Trotzdem ist es irgendwie beunruhigend, weil wir nicht wissen, was Luise mit ihrem Sprit alles so anstellt. Hinzu kommen das Zittern der Tachonadel und der immer wiederkehrende Spritgeruch.

Ist doch normal, das wir uns Gedanken machen oder?

Re: Der Bosch-Tester 14 Jahre 10 Monate her #109255

  • VolkerC
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Der Bosch-Tester ist tatsächlich ganz einfach ein Multimeter, das auf alte Art und Weise Spannung und Widerstand misst. Dazu kann er noch die Spritpumpe laufen lassen und einzelne Einspritzdüsengruppen laufen lassen. Das war's.



Gegenüber dem Multimeter hat er den entscheidenden Vorteil, dass er ein Adapterkabel hat, das einem leicht vom Beifahrersitz oder Tisch aus messen lässt. Mit dem Multimeter muss man im Motorraum oder im Beifahrerfußraum herumkriechen und Messspitzen anhalten.



Ich baue mir gerade meinen eigenen D-Jet-Tester. Da kommen dann an den Adapter Bananenbuchsen ran, so dass ich auch mal mit dem Oszilloskop die Funktion der Kontakte im Gebiss und die Länge der Einspritzimpulse sehen kann. Das Schwierigste dabei ist, den Adapter zwischen Steuergerät und Motorkabelbaum nachzubauen. Die Steckerleisten gibt es nämlich nicht mehr.



Volker
Viele Schraubergrüße, Volker
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