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Re: Re: Motorenhaltbarkeit.... 18 Jahre 1 Monat her #91557

  • Volker
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Moin ! Moin !"grundsätzlich läuft ein Motor am längsten wenn er in der Drehzahl läuft in der sich alle Massekräfte möglichst ausgleichen" Eine solche Drehzahl gibt es nicht,es sei denn ,wir definieren den Stillstand als Drehzahl 0.Grundsätzlich steigen aber alle Kräfte mit steigender Drehzahl an,deswegen ist der der Verschleiss wie auch die thermische und mechanische Belastung im Leerlauf am geringsten.Die Zahl der Motorlager muss immer im Zusammenhang mit der Steifigkeit der Kurbelwelle sowie der Art der Lagerung gesehen werden.Das im Bereich des max.Drehmomentes der Verschleiss am geringsten ist ist ,wie hier behauptet wurde ,ist natürlich falsch,denn bei dieser Drehzahl spielen sich die meissten Arbeitstakte mit bestem Füllgrad ab,d.h. die thermische Belastung ist am höchsten. Deswegen Stationär /Schiffsmotore :möglichst niedrige Drehzahl + viel Hubraum = geringe thermische + mechanische Belastung = lange Lebensdauer. MfG Volker

Re: meinst du wirklich ???.... 18 Jahre 1 Monat her #91560

  • paul
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Denn deine Behauptung geht davon aus dass es nur ZWEI Gaspedalstellungen gibt ... Entweder Volllast oder Nullstellung ......



Dazu behauptest du dass die Kraefte steigen bei hoheren Drehzahl. Die Kraefte (drehmoment) bleiben aber gleich NUR der Arbeidstakt ist bei hoheren Drehzahl allein OEFTER und nicht grosser .....

Die Kraefte auf die Kurbelwelle steigen nicht an durch die Drehzahl. Dass ist naemlich der springenden Unterschiedspunkt zwischen Drehmoment und die PS-Zahl. Zwar nimmt die PS-Zahl zu durch hoeheren Drehzahl aber das Drehmoment bleibt (fast) gleich ...... Der Ansteig in Drehmoment hat aber zu tun mit die Kontsruktion und dem Wirkingsgrad des Motors in die unterschiedlichen Drehzahlbereichen .....

Literatur zum Thema... 18 Jahre 1 Monat her #91565

  • Michael_N 280S
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...gibts hier:



motorlexikon.de/?I=828&R=B





Viele Grüße!

Michael.

Re: Re: meinst du wirklich ???.... 18 Jahre 1 Monat her #91568

  • Volker
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Moin ! Moin ! Ja wirklich ! Von Gaspedalstellungen habe ich nichts geschrieben.Die Kräfte,die auf die Kurbelwelle wirken,setzen sich nicht nur aus dem Drehmoment zusammen,wesentlich zerstörerischer sind die Massenkräfte der oszilierenden Teile wie Kolben mit Bolzen und dem Pleuel.Diese Kräfte steigen mit der Drehzahl an.Diese können durch eine rotierende Welle nicht gegengewuchtet werden,sondern nur teilgewuchtet (um die 60 %),unter anderem da die Gegenwuchtung der Welle ihrerseits wieder für eine Unwucht sorgt.Und wenn die Konstrukteure das nicht hinbekommen,greifen sie zu Krücken wie Ausgleichswellen,die allerdings die Kräfte auf Lager und Kurbelwelle nicht verringern,sondern die Schwingungen lediglich im Motorblock halten.Optimal wäre ein 4 Zylinder Boxer.Diese Bauform ist diejenige mit der kleinsten Zylinderanzahl,bei der sich die Massenkräfte erster und zweiter Ordnung aufheben.Einfacher ausgedrückt:Hier wird jeder Kolben mit Pleuel durch einen gegenläufigen gewuchtet. MfG Volker

Re: Diese Unwucht 18 Jahre 1 Monat her #91570

  • paul
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wird doch per Definition gewuenscht und gewollt hervorgerufen......



Wenn der Verbrennungstakt stattfindet wird eine Kraft auf den Pleuel losgelassen um die Kurbelwelle zu drehen. Das schafft doch am Ende die Kraft der Vortbewegung.

Die kann mann gar nicht auswuchten .....



Und der Boxermotor: Da muessten beide gegeneiander liegende Kolben GLEICHzeitig gezuendet werden um diese Verbrennungskraefte aus zu gleichen. Laut meinem Wissen machen sie dass aber garantiert NICHT.



Wenn keine Unwucht haette ich keine Kraft auf die Kolbe(n) und keinen Antrieb, damit auch keine Vortbewegung.
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