mich einzuklinken....
(Wahrscheinlich haben sich Einige schon gewundert.)
Also versuch ich mal das ganze Thema kurz zu zerrupfen.
( Korrigiert mich, wenn ich irre (bin)!
Jenes nette 107er Konstrukt mit früher ensetzender Wirkung des Stabis am 108
( oder 109 ) einzusetzen führt zu einer Verschiebung der Haftung in Richtung Hinterachse - sprich: Übersteuertendenz wird GRÖSSER....
Gleiches würde ich erreichen, wenn ich einen Stabi mit größerem Durchmesserr verwende - setzt zur gleichen Zeit ein wie der originale, ist aber progressiver in der Wirkung.
Im Prinzip nicht soooo schlimm, da die Grundauslegung der Autos relativ neutral ist ( Bewusst so konstruiert und bei Langsamfahrt sogar eher untersteuernd!)und die Übersteuerneigung ziemlich spät einsetzt.
Heisst: Otto Normalkutscher hat schon lange VOR dem Ausbrechen des Hecks Schweiss auf der Stirn weil sogar unsensible Golftreiber ein unruhig werdendes Heck halbwegs spüren.
Was gut ist, dann macht Otto Normalfahrer auch keinen Blödsinn...
Blöderweise kann heutzutage kaum noch Wer mit übersteuernden Fahrzeugen umgehen.
Resultat obiger Modifikationen:
Die Warnmeldungen aus dem - sorry- Arsch kommen so spät, daß Otto Normalfahrer überrascht wird.
Der Bereich zwischen " Ich warne jetzt durch langsam beginnendes Übersteuern"
und " Ich schmiere jetzt hinten ohne Vorwarnung ab" wird zu eng.
Und hier kommt wirklich die Crux der Pendelachse:
Sie hält sehr lange Haftung - bis sie umklappt....
Dann haftet sie garnicht mehr - und die DANN unterforderte Haftung der Vorderachse hilft auch nicht.
Nebenbei:
Dieser Witz von Mechatronik, die viel zu hart ansprechende Vorderachse aus der Pagode ( Identisch mit 108 - grob jedenfalls!) durch einen Stabi hinten auszugleichen (Was die Grundidee der Pendelachse konterkariert, nämlich HINTEN möglichst lange Führung zu haben!!!!)halte ich für .....
Hamiltons und Röhrls können damit umgehen.
( Und jetzt dürft Ihr über mich herfallen und mich verbessern....)
Grüsse
Michael