Geschrieben von Eberhard Weilke
am 14. Oktober 2003 19:36:08:
Als Antwort auf: Sich auf eine MB-Niederlassung verlassen, .... geschrieben von Bodo 200 D am 14. Oktober 2003 10:10:29:
..hatte die Niederlassung a.) einen Notdienst, b.) jemanden, der immerhin am Samstag die Kontakte zumindest anschleifen konnte und c.) den Wagen soweit gebracht hat, dass die Heimfahrt möglich war.
Was erwartest Du? Dass die für alle Eventualitäten aller Baureihen alle Teile auf Lager haben? Wäre möglich, nur kostet dann so eine Kappe halt auch mal 400 Euro.
Im absoluten Notfall gibt es immer die Möglichkeit, das Teil zu bestellen und dann per Expresszuschlag von so grob 15 Euro vom Taxi (teuerteuer) oder per Selbstabholung aus dem nächsten Regionalen Versorgungslager einrauschen zu lassen. Die Übung haben wir mal durchexerziert, als uns eine spezielle Mutter an der W 123 Hinterachse fehlte. Hallschlag schrieb uns das Teil raus, wir holten es in Reutlingen um Mitternacht, morgens um eins war der Wagen wieder auf der Straße.
Also ehrlich: Es gibt wohl keinen Hersteller, der einem in Notsituationen mehr helfen kann als Mercedes.
Und die Zylinderkopfdichtung wird ja wohl kaum so schnell am Samstag zwischendurch zu machen sein...
Gruß
Eberhard
(der sich auch fragt, warum ein anscheinend makelloser W 109 mit verschmörgelter Verteilerkappe unterwegs ist)