..hat jeder was anderes zu erzählen... [img]./zwinkern.gif[/img]
Mein M189 ist ebenfalls "aufgebohrt". Der Motorspezi hat damals bei der Überholung diese Variante gewählt, weil die Büchsen im Normalzustand eine ausreichende Wandstärke haben, und weil das Einsetzen neuer Büchsen wie von Thomas angedeutet ein Mordsaufwand ist, der viel Erfahrung erfordert, weil die Büchsen des M189 nicht einfach zylindrische Röhren sind, sondern entsprechend des schräg geteilten Kopfes schräg, und zudem eine Brennraum-"Aussackung" haben. Das muss also beim Einsetzen auf Anhieb 100%ig genau passen und sitzen, sonst ...
Jörg, durch diese spezielle Geometrie können die M189-Büchsen -im Gegensatz zu den Büchsen "nomaler" Laufbüchsen-Motoren - gerade nicht im Kreis wandern.
Dennoch dürfen sie natürlich nicht zu weit aufgebohrt werden, weil sie sonst (nach entsprechender Laufleistung)schlicht durchgescheuert werden und kollabieren können, und DANN ist Holland RICHTIG in Not (=kapitaler Motorschaden). Und auch wenn die Büchsen sich nicht drehen können, so müssen sie natürlich dennoch richtig fest sitzen. Das Aufbohren ist da so ein kritischer Moment, bei dem sie sich lösen könnten. Passiert das, dann war´s das natürlich, und es müssen doch neue Büchsen eingesetzt werden. Also: nach dem Aufbohren sehr genau prüfen ob noch alles fest sitzt.
Aber ich glaube, das wollte der Kollege da ganz oben gar nicht alles wissen... [img]./zwinkern.gif[/img]
Ich sach immer: einen Wagen mit M189 sollte sich nur der kaufen, der weiß was das bedeutet - und es trotzdem WILL. Ist was für Technikfreaks.
Die reinen Cruiser (und das meine ich absolut nicht abwertend) sind mit einem M130 oder V8 besser bedient.
Obgleich es deren Teile/Überholung auch nicht gerade geschenkt gibt.
Gruß,
Lutz