Hi Ihrs,
Claudia und ich waren in diesem Jahre zum vierten Mal in Folge zu Besuch auf der Techno Classica.
Die Anreise ist ja mittlerweile schon ein Highlight für sich.
Kaum näherten wir uns auf der Autobahn Essen, gab es schon die ersten Umleitungs- und Ausfahrtsschilder für Messebesucher.
Sämtliche Nebenstrassen waren abgesperrt, was ich ja auch im Sinne der Anwohner verstehen kann, und so ging es irgendwie immer nur geradeaus weiter...wenn es denn ging...
Irgendwie ist es uns dann doch gelungen, Im Stadtteil "Schlachmichtot" einen Parkplatz zu ergattern. Der Hund eines Passanten ergriff sofort die Chance, gegen unseren warmen rechten Vorderreifen zu pinkeln.
Musste für ihn wohl ein besonderes Vergnügen gewesen sein.
Nach ner schlappen 1/2 Stunde Fußmarsch hatten wir die heiligen Messehallen erreicht und uns für ebenfalls schlappe 25 Ocken, pro Person, eingeschleust.
VW, Opel, Mercedes usw. hatten, wie in jedem Jahr, jeweils eine komplette Halle für sich gebucht.
Interessant wurde es daher erst in den Hallen, in denen es sich die kleinen Clubs gemütlich eingerichtet hatten.
Hier fanden auch die richtig wichtigen Gespräche über Oma, "Wat macht die Katz" usw. statt. Man kennt sich ja schließlich aus den Jahren zuvor.
Claudia konnte ein Prospekt am Golf IG Stand ergattern und hat sich dort auch prompt angemeldet.
Macht Frau so, wenn Frau son Zwergenauto ääähm Golf1 Cabrio fährt.
Currywurst mit Fritten gabs sehr preisgünstig für mal eben 7,90 Ocken. Am Stand hing ein Schild mit der Aufschrift "Verzehr von nur Bratwurst bitte nicht im sitzen".
Die Alternative nannte sich "Original Volkswagen Bratwurst" und es gab sie auf einem der Innenhöfe, auch Freiflächen genannt. Dort befand sich ein T2 Bus mit einem grossen Verkaufsanhänger. Das Ende der anstehenden Wurstjäger verschwand irgendwo hinter einem W116, bog von dortaus nach links ab und verschwand dann endgültig hinter einem Hotfrog.
A Wurscht muss sein, wat willste mache. Also ab in die Reihe und Finger aus der Nase nehmen.
Es ging aber recht flott, die Mädel im Hänger drehten sich wie ein Kreisel und bald waren wir dran.
Zwischen einem Opel Kadett und einem Manta ließen wir uns nieder und genoßen unseren Fang.
Die Fahrzeuge hier draußen standen alle zum Verkauf, waren alle in Zustandsnote 1++++, auch der Rost an den Schwellern und Radhäusern war im Zustand 1++++.
Die Verkaufsschilder wiesen auf die verschiedenen Stände in den Hallen hin, wo man die Verkäufer kontaktieren sollte.
Das erklärte auch die hektische Diskussion in allen Sprachen an den Ständen, verbunden mit dem Hinweis "Da draußen....".
So gegen 18:00 Uhr wurden wir freundlich, aber bestimmt, hinausgekegelt. Die Stimme über die Lautsprecher verhieß nichts Gutes und so machten wir uns auf den Weg in Richtung Ausgang.
Fazit:
Wir haben unglaublich viele Stände gesehen, auf denen nahezu nur noch niederländisch gesprochen wurde.
Die Preise, auch die für kleinste Norm-Ersatzt- und Zubehörteile, hatten mal locker das dreifache Gewicht vom üblichen.
Wer keine Verpflegung einpackt, ist selbst schuld und der Eintrittspreis nicht mehr gerechtfertigt.
Wer war noch da und wie sind Eure Erfahrungen?